Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Montag, 18. Mai 2026 Mediadaten
Anzeige
Anzeige
Wollen demokratisches Engagement vernetzen: (von links) Mario Hildebrandt, Linda Papenberg, Andrea Röpke und Helmut Lensdorf.

Höxter (red). Mit rund 90 Besucherinnen und Besuchern war die Aula der Volkshochschule gut gefüllt. Entsprechend groß war das Interesse an den Ausführungen der Journalistin Andrea Röpke. Ihr Thema „Rechtsextremismus als Gefahr für die Demokratie“ erwies sich dabei als ebenso ernst wie aktuell. Anhand von Beispielen aus Höxter, Beverungen und Bad Driburg verdeutlichte Röpke, dass rechtsextreme Strukturen auch im Kreis Höxter präsent seien.

So hätten die sogenannten „Jungadler“ ihren Schwerpunkt in Ostwestfalen-Lippe und Niedersachsen. Viele ihrer Mitglieder verfügten über ein Einser-Abitur und verfolgten das Ziel, einflussreiche Positionen in Politik und Wirtschaft zu besetzen. Von dort aus wollten sie ihr rechtsextremes, völkisches und rassistisches Weltbild gezielt verbreiten. Die Gruppierung verstehe sich in der Tradition der Hitlerjugend, Kontakte reichten laut Röpke bis in die AfD.

Rechtsextreme Netzwerke seien zudem häufig als „Kampfgemeinschaften“ organisiert, erklärte die Journalistin weiter. Hinter bürgerlichen Familienfassaden würden Kinder und Jugendliche systematisch demokratischen Werten entfremdet. Diese „Sippen“ sähen sich im Widerstand gegen das bestehende „System“ und lehnten demokratische Grundwerte ebenso wie den heutigen Staatsbegriff ab.

Die Einblicke der renommierten Journalistin sorgten im Anschluss für eine intensive Diskussion. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich tief beunruhigt. „Wie sollen wir mit Rechtsextremen in unseren Sport- oder Musikvereinen umgehen?“, lautete eine der Fragen aus dem Publikum. Andrea Röpke sprach sich für eine aktive und gezielte Vernetzung der Demokratinnen und Demokraten aus – sowohl in der Zivilgesellschaft als auch parteiübergreifend im politischen Raum.

Gleichzeitig machte die Journalistin Mut: Inzwischen gebe es vielerorts mehr Aufmerksamkeit, Information und Engagement gegen Rechtsextremismus – auch in ländlichen Regionen wie dem Kreis Höxter. „Hierfür war die Veranstaltung ein weiterer wichtiger Baustein“, betonten Initiatorin Linda Papenberg und Moderator Helmut Lensdorf. Eingeladen hatten das Bündnis für Demokratie und Vielfalt Höxter, die „Omas gegen Rechts Höxter“, die Volkshochschule Höxter-Marienmünster sowie das Bündnis für Demokratie und Toleranz im Kreis Höxter.

Foto: Lensdorf

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255