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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 06. März 2021 12:22 Uhr
Der Inzidenzwert im Kreis Höxter liegt aktuell bei 39,928
Freitag, 05. März 2021 15:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Rund 50 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr haben bei der Pandemiebewältigung im Kreis Höxter geholfen. Jetzt konnte diese Zahl auf 30 Kräfte reduziert werden. Landrat Michael Stickeln empfing den stellvertretenden Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Jürgen Weigt, der den Soldatinnen und Soldaten im Kreis einen Besuch abstattete. „In solchen Krisenzeiten ist es unsere Aufgabe, die Bevölkerung gezielt zu unterstützen. Wir sind froh, wenn wir zur Verbesserung dieser außergewöhnlichen Situation beitragen können“, so der Generalleutnant. „In dieser Krise zeigt sich einmal mehr: Die Bundeswehr ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Ihre Hilfe in dieser schweren Zeit ist für uns enorm wichtig. Ich danke allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz zum Wohl ihrer Mitmenschen“, dankte Landrat Michael Stickeln. „Sie leisten damit einen sehr wichtigen Dienst an unserer Gesellschaft.“ 

Seit November 2020 unterstützen 10 Soldatinnen und Soldaten das Gesundheitsamt des Kreises Höxter bei der Nachverfolgung von Infektionsketten, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Vier weitere Kräfte übernehmen jetzt noch organisatorische Aufgaben im Impfzentrum in Brakel. Darüber hinaus haben zu Beginn über 20 Soldatinnen und Soldaten mit helfenden Händen das Pflegepersonal in Senioreneinrichtungen kreisweit entlastet. Zusätzlich unterstützten 14 Bundeswehrangehörige bei der routinemäßigen Durchführung von Schnelltests in einigen Pflegeeinrichtungen. Aktuell sind für diese Aufgabe 16 Kräfte der Bundeswehr im Einsatz. Alle im Kreis Höxter eingesetzten Soldatinnen und Soldaten gehören dem ABC-Abwehrbataillons 7 am Standort Höxter an. 

„Wir haben viele positive Rückmeldungen zu ihren Einsätzen erhalten. Die Soldatinnen und Soldaten sind sehr engagiert und freuen sich, dass sie in dieser Ausnahmesituation helfen können“, sagt der Leiter des Kreisverbindungskommandos Höxter, Oberstleutnant Jens Markus. Das Kreisverbindungskommando übernimmt im Krisenstab die beratende und unterstützende Funktion zu allen militärisch unterstützenden Hilfeleistungen.

Foto: Kreis Höxter

 

 

Freitag, 05. März 2021 14:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 3.931 (+11) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 3.667 (+6) Personen als genesen und 137 (+5) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 127 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 48, 485 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 64 (+3) 
  • Beverungen 5 (-1)
  • Borgentreich 2 (0) 
  • Brakel 26 (+3) 
  • Höxter 15 (+2) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 3 (0) 
  • Steinheim 3 (0) 
  • Warburg 10 (0) 
  • Willebadessen 8 (-1)
Freitag, 05. März 2021 14:41 Uhr

Nordrhein-Westfalen (red). Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine neue Corona-Schutzverordnung erlassen. Diese tritt ab kommenden Montag, 8. März, auch im Kreis Höxter in Kraft. Unter anderem sehen die Beschlüsse eine schrittweise Öffnung vieler Bereiche des öffentlichen Lebens vor, wenn die Inzidenz in NRW dauerhaft niedrig bleibt. „Die Öffnungsperspektiven für den Einzelhandel und andere Branchen, die an die unterschiedlichen Inzidenzwerte geknüpft sind, begrüße ich sehr“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Wir werden mit dem Virus leben müssen und mittelfristig wird es unseren Alltag weiter bestimmen. Deshalb ist es jetzt wichtig, sich Gedanken über den Weg aus dem harten Lockdown zu machen. Schließlich geht es bei vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen um die Existenz.“ 

Landrat Stickeln betont dabei die Wichtigkeit, bei der Eindämmung des Virus weiterhin konsequent alle nicht notwendigen Kontakte zu beschränken. „Wir alle haben es selbst in der Hand. Die Pandemie verlangt von uns allen einmal mehr Solidarität – und zwar mit unseren Geschäftsleuten, Gastronomen, Hoteliers und Selbstständigen. Wenn es uns gelingt, die Inzidenz dauerhaft niedrig zu halten, dann ist das für unsere heimische Wirtschaft ein Lichtblick. Wir alle sind gefordert, daran mitzuwirken.“ 

Schnelltests 
Zudem haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen, dass die nationale Teststrategie um Maßnahmen ergänzt wird, die bis Anfang April schrittweise umgesetzt werden sollen. Unter anderem sollen allen asymptomatischen Bürgerinnen und Bürgern wird mindestens einmal pro Woche ein kostenloser Schnelltest einschließlich einer Bescheinigung über das Testergebnis ermöglicht werden. „Eine entsprechende Weisung des NRW-Gesundheitsministeriums in Bezug auf die konkrete Umsetzung dieser Maßnahmen steht derzeit noch aus. Wir überprüfen derzeit bereits mehrere Optionen, um die Umsetzung von Test-Angeboten zeitnah zu ermöglichen“, sagt Matthias Kämpfer, Leiter des Krisenstabes des Kreises Höxter.

Impfangebote für bestimmte Berufsgruppen 
Das Land NRW hat am vergangenen Montag den Impfplan für Priorisierungsgruppe 2 vorgestellt. Demnach wird es ab der kommenden Woche Impfangebote für diese Kategorie geben. Ab dem 8. März sollen folgende Gruppen ein Impfangebot erhalten: Kitabetreuerinnen und -betreuer, Kindertagespflegepersonen Lehrerinnen und -lehrer an Grund-, Förder- und Sonderschulen Polizisten mit direktem Kontakt zu Bürgern 

Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen „Die Terminkoordination läuft bereits und findet gemeinsam mit den jeweiligen Einrichtungsleitungen oder Arbeitgebern statt“, erläutert Matthias Potthoff, Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. „Die Impfungen erfolgen je nach Personenkreis entweder im Impfzentren oder vor Ort in den Einrichtungen. Auch das klären wir individuell mit den Leitungen.“ Auch die Lehrkräfte und Beschäftigten an Grundschulen und Förderschulen werden in den nächsten Tagen geimpft. Hierzu werden dem Impfzentrum Brakel in der kommenden Woche rund 1.000 zusätzliche Impfdosen geliefert. „Unser gemeinsames Ziel ist, für die Lehrerinnen und Lehrer so schnell und unbürokratisch wie möglich einen Impftermin zu realisieren, damit sie geschützt werden und der Schulbetrieb weiterhin sichergestellt werden kann. Aufgrund der derzeitigen Auslastung des Impfzentrums müssen diese Impfungen jedoch vormittags stattfinden, da nachmittags bereits die Termine für die Menschen aus der Priorisierungsgruppe 1 vergeben waren. Wir gehen davon aus, dass die Zweitimpfung der Lehrkräfte in zwölf Wochen dann nachmittags stattfinden kann“, erklärt der Schulrat für Grundschulen im Kreis Höxter und Sprecher der Schulräte für den Kreis Höxter, Hubert Gockeln. „Wir haben das zu impfende Personal der Schulen so auf verschiedene Tage aufgeteilt, dass in jedem Fall die Notbetreuung gesichert werden kann. Allerdings muss vorübergehend der Distanzunterricht um ein bis zwei Tage pro Klasse ausgeweitet werden. Die Eltern werden von den Schulen hierüber informiert.“ 

Menschen mit Vorerkrankungen 
Laut der Corona-Impfverordnung des Bundes besteht bei folgenden Menschen ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2:
- Personen mit Trisomie 21,
- Personen nach Organtransplantation,
- Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
- Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
- Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
- Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), - Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
- Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
- Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

Diesen Personen wird voraussichtlich Ende März ein Impfangebot gemacht. „Das NRW- Gesundheitsministerium hat angekündigt, dass diese Menschen keinen Antrag auf eine Schutzimpfung stellen müssen. Wie die Terminvergabe realisiert wird, soll noch angekündigt werden“, sagt Krisenstabsleiter Matthias Kämpfer. 

Antrag auf Einzelfallentscheidung bei anderen Erkrankungen möglich 
Menschen mit Vorerkrankungen, die sich in dieser Liste nicht wiederfinden, können einen Antrag auf eine vorzeitige Coronaschutzimpfung beim Kreis Höxter stellen. Darüber wird dann im Einzelfall entschieden. Hierfür kommen allerdings nur Personen infrage, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund der Seltenheit der Erkrankung oder der besonderen Schwere keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum möglichen Verlauf einer Corona-Infektion vorliegen, aber von einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf auszugehen ist. Dies kann beispielsweise für Menschen gelten, die aufgrund einer unmittelbar anstehenden Chemotherapie ihre Impfberechtigung prüfen lassen wollen. Betroffene benötigen zunächst ein qualifiziertes Zeugnis ihrer behandelnden Ärzte. Es darf nicht vor dem 8. Februar 2021 ausgestellt worden sein. Danach ist ein schriftlicher Antrag – inklusive des Zeugnisses – auf Einzelfallentscheidung beim Kreis Höxter, Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung, zu stellen.

Donnerstag, 04. März 2021 13:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 3.920 (+17) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 3.661 (+4) Personen als genesen und 132 (+12) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 127 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 28. Februar 50, 624 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 61 (9) 
  • Beverungen 6 (0)
  • Borgentreich 2 (-1) 
  • Brakel 23 (0) 
  • Höxter 13 (+2) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 3 (0) 
  • Steinheim 3 (+1) 
  • Warburg 11 (+1) 
  • Willebadessen 9 (0)
Region Aktiv
Samstag, 06. März 2021 12:17 Uhr
"Green Deal": Online-Vortrag am mit Prof. Sinn aus der Reihe vhs.wissen live
Samstag, 06. März 2021 11:49 Uhr

Beverungen (red). Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die Kulturgemeinschaft Beverungen die Tragikomödie „Vater“ aus der letzten Abo-Saison auf Dienstag, den 9. März 2021 verlegen müssen. Auch die aktuelle Verlängerung des Shutdowns lässt die Durchführung der Veranstaltung nicht zu. Aktuell ist man dabei eine Ersatzveranstaltung zu planen, teilt die Kulturgemeinschaft mit. Weitere Informationen werden in Kürze auf der Homepage unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de veröffentlicht oder sind telefonisch im Kulturbüro Beverungen erhältlich: Tel. 0 52 73 - 392 223.

Freitag, 05. März 2021 14:34 Uhr

Höxter (red). Die Schützengilde Höxter von 1595 e.V. bittet getreu ihrem Motto, „die ganze Bürgerschaft soll es sein“ alle Bürgerinnen und Bürger, besonders ihre Mitglieder, sich an der Abstimmung über die Bänke, welche anlässlich der Landesgartenschau in der Stadt und im Stadtgebiet Höxter aufgestellt werden, zu beteiligen. Die drei Standorte der jeweils zwei Bankmodelle sind in Corvey, auf dem Wall und im Bereich Minoritenstraße, Bachstraße, Unterführung zur Weser. „Schaut Euch die Bänke an, testet und bewertet, ganz persönlich, Optik und Komfort“, hält Kommandeur Thomas Wiesemann seine Mitglieder zum Mitmachen an. Claudia Koch, Geschäftsführerin der Landesgartenschau: „Die Beziehung der Stadt Höxter zu ihrer 

Schützengilde war und ist eine ganz besondere, harmonische und innige. Auch ist die Gilde von Anfang an einer der mittragenden Vereine für das Großprojekt der kommenden Jahre. Deshalb freue ich mich besonders über diese Beteiligung und Unterstützung.“ „Wir können unsere Stadt, mit all ihren Facetten, von ihrer schönsten Seite präsentieren und die Attraktivität unserer Region herausstellen“, so Thorsten Stein, Pressesprecher der Schützengilde. „Die Bänke verbleiben über die Landesgartenschau 2023 hinaus an den Aufstellungsorten und wir wollen uns als Schützengilde an der Mitbestimmung der Gestaltung unserer Stadt beteiligen“, so Thomas Wiesemann weiter. 

Bis zum 14. März kann online unter https://www.landesgartenschau-hoexter.de/voting abgestimmt werden. 

Foto: Schützengilde

Freitag, 05. März 2021 12:58 Uhr

Der Kreis Höxter weist darauf hin, dass am Montag, 15. März, die Arbeiten zur Erneuerung der Kreisstraße 56 zwischen Amelunxen und der Bundesstraße 83 bei Wehrden beginnen. Während der Arbeiten ist eine Vollsperrung der Strecke notwendig. 

„Im Zuge der Baumaßnahme wird die Fahrbahn auf einer Strecke von etwa 1,7 Kilometern verstärkt. Wegen der starken Nutzung durch LKW werden zusätzlich die seitlichen Bankette durch den Einbau von Betonrandsteinen befestigt“, erläutert Heike Lockstedt-Macke vom Kreis Höxter, Leiterin der Abteilung Straßen. Mit der Maßnahme werden auch die beschädigten Amphibienleitanlagen durch dauerhafte Konstruktionen ersetzt. Die Baumaßnahme auf der Wehrdener Straße erstreckt sich vom Bahnübergang in Amelunxen bis zur neuen Deponiezufahrt in der Nähe der B 83. Die Abfallentsorgungsanlage bleibt für die gesamte Dauer der Bauzeit über die Bundesstraße erreichbar. „Ab dem 16. März können während der Bauphase die Bushaltestellen ‚Kirche‘ und ‚Wildbergstraße‘ in Amelunxen leider nicht mehr angefahren werden“, erläutert Lockstedt-Macke. Stattdessen wird eine Ersatzhaltestelle in der Wöhrenstraße an der Einmündung in die L 837, den Netheweg, eingerichtet. 

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 800.000 Euro, das Land NRW beteiligt sich mit Fördermitteln in Höhe von 75 Prozent. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Ende Mai 2021 geplant. Eine entsprechende Umleitungsstrecke über Godelheim wird rechtzeitig ausgeschildert. Der Kreis bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.

Donnerstag, 04. März 2021 12:47 Uhr

Höxter (red). Die aktuelle Corona-Pandemie verlangt Familien einiges ab. Eltern, die das Gefühl haben, „auf allen Partys gleichzeitig zu tanzen“ und an den Grenzen ihrer Belastbarkeit angekommen zu sein, lädt die Krankenkasse IKK classic ein, einfach mal für ein Stündchen auszusteigen. Und zwar mit dem Onlineseminar: „Gesunde Familie – der optimale Umgang mit Stress und Medien“. Das Seminar findet am Mittwoch, den 10. März, von 19 bis 20 Uhr statt und ist für alle Teilnehmer kostenlos. 

In dem Seminar geht es darum, die eigenen Stressfaktoren zur erkennen und wie man diese durch unterschiedliche Bewältigungsstrategien reduzieren kann. Die Teilnehmer lernen, wie positive Gedanken zu mehr Optimismus in der Krise führen können und erhalten Tipps für eine altersgerechte Mediennutzung – während und auch nach der Corona-Pandemie. Nach der Anmeldung unter www.ikk-classic.de/gesundefamilie100321 erhalten die Teilnehmer ihre Zugangsdaten und weitere Informationen per E-Mail.

Blaulicht
Freitag, 05. März 2021 10:52 Uhr
Tragischer Unfall mit einem Toten an der Bahnstrecke in Steinheim-Bergheim
Freitag, 05. März 2021 10:35 Uhr

Höxter (red) - Der Polizei wurde am Donnerstag, 4. März, in Höxter ein Unfall gemeldet, bei dem sich ein Fahrrad fahrendes Kind verletzt hat. Da das Kind die Unfallstelle direkt verlassen hatte, sucht die Polizei nun Zeugen. 

Gegen 13.20 Uhr bog ein schwarzer BMW von der Straße An der Petrischule nach rechts in die Gartenstraße ab. Auf dem Gehweg der Gartenstraße fuhr in Richtung An der Petrischule ein Kind mit seinem Rad und stieß im Einmündungsbereich gegen das rechte Heck des BMW. Der Junge sagte dem Autofahrer durch das Seitenfenster, dass er sich an der Hand verletzt habe. Nachdem der 55-jährige Fahrer seinen BMW auf einem Parkplatz abstellte, hatte sich das Kind bereits von der Unfallstelle entfernt. An dem BMW entstanden durch den Aufprall Lackkratzer im hinteren Bereich der Beifahrerseite. Es ist nicht bekannt, ob an dem Fahrrad ein Schaden entstanden ist. Der Junge mit südeuropäischem Aussehen wird auf 10 Jahre geschätzt und soll zwischen 140 cm und 150 cm groß sein. Er war mit einem weißen Mountainbike unterwegs und trug keinen Helm. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefonnummer 05271/962-0.

Mittwoch, 03. März 2021 16:41 Uhr

Brakel (red). Am Mittwoch, 3. Februar, verletze sich ein Radfahrer aus Brakel bei einem Zusammenstoß mit einem Auto. Der 57-jährige Radfahrer fuhr gegen 11:30 Uhr in Brakel auf der Warburger Straße stadteinwärts auf dem Radweg linksseitig der Fahrbahn. Ein 68-jähriger Renault-Fahrer aus Brakel fuhr auf der Industriestraße und wollte nach rechts auf die Warburger Straße stadtauswärts abbiegen. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Bei dem Aufprall stürzte der Radfahrer, der keinen Helm trug, und verletzte sich am Kopf. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. An dem Renault Megane und dem Fahrrad entstand jeweils ein leichter Sachschaden.

Mittwoch, 03. März 2021 12:12 Uhr

Beverungen (red). Bei einem Unfall auf der L 837 bei Beverungen überschlug sich am Dienstag, 2. Februar, ein Auto. Gegen 9 Uhr fuhr ein 33-Jähriger aus Höxter mit einem Peugeot 206 von Beverungen-Drenke auf der Höxterstraße Richtung Beverungen-Tietelsen. Der Peugeot geriet in einer Rechtskurve ins Schleudern, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend linksseitig im Straßengraben zum Stillstand. Der Fahrer konnte das Auto eigenständig verlassen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, welches er nach ambulanter Behandlung verlassen konnte. Die Feuerwehr aus Drenke streute an der Unfallstelle ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Der Landesbetrieb Straßen NRW trug anschließend das im Straßengraben betroffene Erdreich ab. Nach Einschätzung der Polizei entstand an dem Peugeot ein wirtschaftlicher Totalschaden. Foto: Polizei Höxter

Mittwoch, 03. März 2021 10:56 Uhr

Stahle (red). Keine Verletzten aber erheblicher Sachschaden war die Ursache für einen Verkehrsunfall in Stahle am Mittwochmorgen gegen 08:45 Uhr. Ein 56-Jähriger aus dem Landkreis Holzminden hatte laut Polizeiangaben einen Sekundenschlaf erlitten. Zudem sei auch eine Alkoholprobe positiv ausgefallen. Mit seinem Audi TT war der 56-jährige Unfallverursacher auf der Heinser Straße (B83) in Richtung Holzminden unterwegs. Durch den erlittenen Sekundenschlaf sei er mitten in der Ortschaft Stahle nach links von seiner Fahrbahn abgekommen und in zwei abgestellte Personenwagen gefahren. Durch den Unfall wurde weder er selbst noch andere Beteiligte verletzt. Neben dem Audi TT erlitten aber ein abgestellter Ford sowie ein Skoda Totalschaden. Nach einer kurzen Vollsperrung der Heinser Straße (B83) konnte die Bundesstraße schnell wieder für den Verkehr geöffnet werden.

Fotos: red

 

Politik
Donnerstag, 04. März 2021 12:40 Uhr
Bund fördert Neubau eines Hallenbades in Beverungen mit rund 1,7 Millionen Euro
Donnerstag, 04. März 2021 12:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb von drei Windenergieanlagen bei Fürstenau wird jetzt mit der Prüfung der bauplanungsrechtlichen Belange fortgesetzt. Vom 5. März bis zum 6. April liegen die Antragsunterlagen öffentlich aus. Sie können online, im Kreishaus sowie bei den Städten Höxter und Marienmünster eingesehen werden. 

Bereits im Mai 2020 hatte der Kreis Höxter als zuständige Genehmigungsbehörde Vorbescheide für Errichtung und Betrieb dieser drei Anlagen erteilt. Sie umfassten die Prüfung einer Vielzahl von Belangen, die im Rahmen eines Vollgenehmigungsverfahrens zu prüfen sind. Vor der Erteilung des Vorbescheids waren diese Belange bei einem öffentlichen Erörterungstermin in der Residenz Stadthalle in Höxter ausführlich erörtert worden. „Ausgenommen waren jedoch die bauplanungsrechtlichen Fragestellungen und konkreten Auswirkungen der baulichen Errichtung der Anlagen“, erklärt die Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft beim Kreis Höxter, Dr. Kathrin Weiß. 

Zum Hintergrund: Zwischen 2014 und 2016 hatte die Maka Windkraft Verwaltungs GmbH beim Kreis Höxter als zuständige Genehmigungsbehörde Anträge für den Bau und Betrieb von insgesamt fünf Windenergieanlagen eingereicht. Grundsätzlich sind bei Genehmigungsverfahren auch alle Träger öffentlicher Belange einzubeziehen, deren Aufgabenbereiche durch das geplante Vorhaben berührt werden. Beteiligt wurde deshalb auch die Stadt Höxter, die für die kommunale Bauleitplanung zuständig ist. Sie versagte das Einvernehmen für das geplante Vorhaben. „Das hatte einen guten Grund“, blickt die Baudezernentin der Stadt Höxter, Claudia Koch, auf das damalige Beteiligungsverfahren zurück. „Denn alle beantragten Anlagen liegen außerhalb der Konzentrationszonen, die im Flächennutzungsplan der Stadt für den Bau von Windrädern ausgewiesen sind.“ Nach dem Windenergie-Erlass des Landes NRW hat die Darstellung von Konzentrationszonen im Flächennutzungsplan das Gewicht eines öffentlichen Belanges, der einer Windenergieanlage an anderer Stelle in der Regel entgegensteht. „Der Flächennutzungsplan ist für die Stadt natürlich bindend. Dem vorgesehenen Bau außerhalb der Konzentrationszonen mussten wir deshalb das Einvernehmen versagen“, betont Claudia Koch. Es gelte generell, dass Kommunen sich an vom Rat beschlossene Satzungen zu halten haben. Vor diesem Hintergrund beantragte die Stadt Höxter beim Kreis Höxter als Genehmigungsbehörde eine Zurückstellung der eingereichten Genehmigungsanträge der Maka Windkraft Verwaltungs GmbH. „Denn zur damaligen Zeit war die Stadt gerade dabei, einen neuen Flächennutzungsplan aufzustellen. Dies sollte Berücksichtigung finden“, erklärt Baudezernentin Koch. Der Kreis Höxter bewilligte die Zurückstellung. Hiergegen reichte die Maka Windkraft Verwaltungs GmbH zwar Klage ein, doch bestätigte das Verwaltungsgericht Minden die Zurückstellungen der Anträge als rechtmäßig. 

Im Sommer 2016 setzte der Kreis das Genehmigungsverfahren für die geplanten Windräder auf Antrag der Stadt für weitere zwölf Monate aus. Auch hiergegen klagte die Maka Windkraft Verwaltungs GmbH. In der mündlichen Verhandlung erklärte das Verwaltungsgericht Minden, dass aufgrund der zwischenzeitlich geänderten Rechtsprechung Genehmigungsverfahren für Windräder wegen der Neuaufstellung eines Flächennutzungsplanes nicht mehr zurückgestellt werden dürften, sofern ein bereits bestehender Flächennutzungsplan vorläge, der Konzentrationszonen ausweise. Dies führte dazu, dass der Kreis Höxter die vorliegenden Anträge der Maka Windkraft Verwaltungs GmbH umgehend ablehnen musste, weil alle fünf geplanten Windräder außerhalb der Konzentrationszonen in den Flächennutzungsplänen der Stadt Höxter aus den Jahren 1998 und 2005 lagen. Aufgrund eines Formfehlers bei der Bekanntmachung des neueren Flächennutzungsplanes von 2005 stand dessen Gültigkeit damals bereits infrage. Aus diesem Grund bezog der Kreis Höxter im Zuge des Genehmigungsverfahrens auch den älteren Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1998 in seine Prüfung ein. Die Maka Windkraft Verwaltungs GmbH reichte gegen die Ablehnung der Genehmigungsanträge für die fünf geplanten Windenergieanlagen Klage ein. Im Urteil im Dezember 2017 erklärte das Verwaltungsgericht Minden beide Flächennutzungspläne der Stadt Höxter für formell fehlerhaft. Von der fehlerhaften Bekanntmachung des Flächennutzungsplanes von 2005 sei auch der ältere Flächennutzungsplan „infiziert“, begründete das VG Minden seine Rechtsauffassung. Deshalb seien beide Pläne nichtig. 

„Wir hatten erhebliche Zweifel an dem Rechtsverständnis, dass ein jüngerer einen älteren Flächennutzungsplan ‚infizieren‘ könnte. Diese grundlegende Frage wollten wir deshalb auf höherer Ebene rechtlich klären lassen“, sagt der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen beim Kreis Höxter, Michael Werner. Sowohl der Kreis als auch die Stadt Höxter legten beim Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) Berufung ein. „Unsere Zweifel wurden durch die Annahme der Berufung Ende Juni 2020 bestätigt“, so Werner. Noch bevor die Berufungsverhandlung beim OVG terminiert war, fällte das Bundesverwaltungsgericht am 29. Oktober 2020 ein bundesweit beachtetes Urteil. Demnach muss die Bekanntmachung eines Flächennutzungsplans dessen räumlichen Geltungsbereich hinreichend deutlich machen, urteilte das Bundesverwaltungsgericht. Das OVG teilte dem Kreis und der Stadt Höxter daraufhin am 25. Januar 2021 mit, dass der Flächennutzungsplan von 1998 genau diesen Fehler aufweisen würde und somit in Bezug auf die Ausweisung von Konzentrationszonen formell fehlerhaft sei. Durch die neue höchstrichterliche Rechtsprechung war aus Sicht des OVG Münster der Anlass der Berufung, nämlich die rechtliche Klärung der Frage, ob ein jüngerer einen älteren Plan aufgrund einer fehlerhaften Bekanntmachung infizieren könne, hinfällig geworden. Vor diesem Hintergrund nahmen Kreis und Stadt die Berufung zurück. 

Zwischenzeitlich hatte der Antragsteller, die Maka Windkraft Verwaltungs GmbH, Ende 2018 beim Kreis Höxter Anträge auf die Erteilung von Vorbescheiden für den Bau von fünf deutlich größeren Windenergieanlagen an denselben Standorten gestellt. Es handelt sich um Windenergieanlagen des Typs ENERCON E-138 EP 3 mit Nabenhöhen von 130 beziehungsweise 160 Metern und einer Gesamthöhe von 200 beziehungsweise 230 Metern sowie einer Leistung von jeweils 3,5 Megawatt. Hierfür erteilte der Kreis Höxter im Mai 2020 Vorbescheide, die fast alle genehmigungsrelevanten Belange umfasste bis auf die noch zu prüfenden Belange des Bauplanungsrechts und der konkreten Auswirkungen der baulichen Errichtung der Anlagen. Ende 2020 stellte die Maka GmbH für drei der fünf geplanten Anlagen auf Basis der bereits erteilten Vorbescheide Vollgenehmigungsanträge. „Darüber wird der Kreis unter Berücksichtigung der Rechtsauffassung des OVG Münster zu den Flächennutzungsplänen der Stadt Höxter entscheiden müssen“, erklärt Fachbereichsleiter Werner. Bis zum 7. Mai 2021 können Einwendungen erhoben werden. Im weiteren Verfahren können nur noch Einwendungen, die sich auf bauplanungs- und bauordnungsrechtliche Belange beziehen, berücksichtigt werden. Alle anderen Belange wurden bereits im Rahmen des Vorbescheidverfahrens abschließend geprüft. 

Für die zwei weiteren Anlagen liegen zwischenzeitlich ebenfalls Anträge vor, die derzeit vom Antragssteller noch vervollständigt werden. Sobald dies erfolgt ist, werden auch diese öffentlich ausgelegt. Mehr Informationen: www.kreis-hoexter.de

Dienstag, 02. März 2021 13:51 Uhr

Kreis Höxter (red). Viola Wellsow, Vorsitzende der Frauenunion im Kreis Höxter und Mitglied im Landesvorstand der Frauenunion NRW unterstützt ihren Landesvorstand in dem Ziel, eine Waldaktie für NRW einzuführen. Zum Hintergrund: Mecklenburg-Vorpommern bietet seinen Urlaubsgästen bereits seit 2007 Waldaktien, für 10 Euro, an. Im Gegenzug verpflichtet sich das Bundesland dazu, fünf Quadratmeter Wald aufzuforsten und anschließend nachhaltig zu bewirtschaften. 

„Das Ziel ist es, den Touristen CO2-neutralen Urlaub in NRW zu ermöglichen“, konkretisiert Wellsow die Idee. Mit der Waldaktie erhalten Urlauber die Möglichkeit CO2-Emissionen zu neutralisieren und ganz konkret in Waldprojekte zu investieren. „Und damit investieren die Touristen ja zugleich auch in den Erholungs- und Freizeitraum Wald, den sie alle noch lange besuchen möchten“, meint Wellsow. Ob für Wanderungen, Radtouren oder Jogging: Der Wald ist ein wichtiger und beliebter Erholungsraum mit Schutzfunktion für die biologische Vielfalt. Zahlreiche, oft naturbelassene Wege führen durch Wiesen und Wälder, für viele ist er der Inbegriff der ungestörten Natur. Was bei Flugreisen schon lange angeboten werde, nämlich eine Ausgleichszahlung für Emissionen zu leisten, das solle mit der Waldaktie nun auch als freiwilliges Angebot zur CO2-Kompensation in NRW möglich werden. 

Auch die Landesvorsitzende der Frauen Union, Ina Scharrenbach, unterstützt die Waldaktie als ein hervorragendes Investment in den Klimaschutz.

Wirtschaft
Samstag, 06. März 2021 11:46 Uhr
Hallenbauer E.L.F zum dritten Mal mit dem „Top Job“-Siegel ausgezeichnet


Samstag, 27. Februar 2021 11:02 Uhr

Höxter (r). Mitarbeitende aktivieren, mitnehmen, begeistern - das treibt viele Unternehmerinnen und Unternehmer immer mehr um. Immer auf der Suche nach der intrinsischen Motivation, mit der die Beschäftigten sich aus Interesse an ihren Aufgaben mit Begeisterung an ihren Arbeitsplatz begeben und dort produktiv und effizient gute Leistungen für das Unternehmen erbringen. Die Realität sieht meistens anders aus. Der Engagement Index 2019 der Gallup GmbH hat ergeben, dass 69 % der Beschäftigten „Dienst nach Vorschrift“ macht und sich dem eigenen Unternehmen emotional kaum verbunden fühlt, 16 % haben sogar innerlich gekündigt. Doch wie weckt man die Motivation der Mitarbeitenden und stärkt die Beziehung zum Unternehmen? Eine Antwort darauf ist die Vergütung. Fair und nachvollziehbar soll sie sein. Doch der reine Lohn oder das Gehalt sind längst nur noch ein Teil der Vergütung. Alternative Anreize, sogenannte Benefits, spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn man Fachkräfte gewinnen und halten will. Die Tischtennisplatte oder der Kaffeeautomat sorgen allerdings kaum noch für Begeisterungsstürme, vielmehr geht es um Wertschätzung, Zeitsouveränität, Flexibilität und Persönlichkeitsentwicklung.

Punkte, die auch in die Familienfreundlichkeit eines Unternehmens hereinspielen und deshalb Thema des nächsten digitalen Netzwerktreffens der „Familienfreundlichen Unternehmen im Kreis Höxter“ am 18. März ab 8.30 Uhr ist. Unter dem Motto „New Pay“ wird Nadine Nobile, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung CO:X, die den Begriff in Deutschland mitgeprägt hat, einen Impulsvortrag halten. Sie zeigt, wie man Vergütung neu denken kann, wie Gehaltsgespräche nicht zur Motivationsfalle werden, welche neuen und anderen Anreize man setzen kann und dabei auch die Familienfreundlichkeit in den Blick nimmt.

Anschließend berichtet Larissa Budde, Geschäftsführerin der Chemical Check GmbH aus Steinheim aus der Praxis. Im Rahmen der Gemeinwohlökonomie haben sie ihre Vergütung neu gestaltet und dabei Vorteile, aber auch Grenzen entdeckt. Gerrit Fischer vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, die die Online-Veranstaltung gemeinsam mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter (GfW) organisiert, freut sich auf die neuen Impulse. „Ich sehe in den alternativen Anreizen gute Chancen für die Unternehmen in unserer Region, um sich interessant und zukunftsorientiert zu präsentieren. Der Digitalisierungsschub macht es möglich, hier wunderschön ländlich zu wohnen, aber in der Großstadt zu arbeiten. Eine Gefahr für die sowieso schon angespannte Fachkräftesituation, deshalb macht es jetzt Sinn, die Attraktivität des eigenen Unternehmens in den Blick zu nehmen.“ Ein zentraler Anreiz für viele Beschäftigte ist die Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Diese Familienfreundlichkeit auch mit dem Gütesiegel im Kreis Höxter bestätigen zu lassen, ist dann der nächste Schritt. Im kommenden Herbst wird es eine neue Auszeichnungsrunde für „Familienfreundliche Unternehmen im Kreis Höxter“ geben. © Gesellschaft für Wirtschaftsförderung GfW · Corveyer Allee 7 · 37671 Höxter · Tel. (0 52 71) 97 43 – 0 · Fax (0 52 71) 97 43 - 30 · www.gfwhoexter.de Stand: 25.02.21 · 

Michael Stolte, Geschäftsführer der GfW, lädt die Unternehmen im Kreis Höxter nicht nur zu der Veranstaltung am 18. März, sondern vor allem auch zur Auszeichnung in diesem Jahr ein. „Familienfreundlichkeit ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben in den letzten Monaten Entscheidungen zu mehr Flexibilität von Arbeitsort- und Zeit getroffen. Jetzt können sie die Chance nutzen, diese Entwicklung auch besiegeln zu lassen und damit zu werben.“ Eingeladen sind Fach- und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, die bereits ausgezeichneten Unternehmen und alle die interessiert sind. Die Veranstaltung ist kostenlos. Informationen zur Anmeldung zu der Veranstaltung und zur Auszeichnung als familienfreundliches Unternehmen hat Gerrit Fischer unter g.fischer@ostwestfalen-lippe.de oder 05271 965 6130.

Foto: GfW Höxter

Montag, 22. Februar 2021 10:55 Uhr

Höxter (r). Entscheidungsfreude, positive Fehlerkultur, konstruktive Kommunikation, individuelle Ansprache, wertschätzender Umgang auch im Konflikt: Mit Führungsqualitäten wie diesen schaffen Verantwortungsträger in Unternehmen ein Arbeitsklima, das die Beschäftigten motiviert. Diese Arbeitszufriedenheit – und damit die Bindung an das Unternehmen – liegt dem Familienbetrieb Gebrüder Becker am Herzen. Deshalb drücken bei dem Rundum-Spezialisten für die technische Gebäudeausrüstung 26 Führungskräfte ein Jahr lang regelmäßig die Schulbank.

Das geballte Fortbildungsangebot für so viele Führungskräfte eines einzigen Unternehmens hat durchaus Modellcharakter. Einmal im Monat versammelt sich jede der zwei Gruppen im großen Tagungsraum am Unternehmenssitz in Höxter zum „Unterricht“ in guter Führung und Reflektion des eigenen Führungsstils. Dr. Dorit Baucke, Inhaberin der renommierten Leaders Academy Paderborn-Bielefeld, trainiert mit den Führungskräften an den zwölf verlängerten Vormittagen intensiv, worauf es in leitender Position ankommt. Auf diesem Gebiet, der Führung, bestehe durchaus Nachholbedarf, konstatieren die beiden Geschäftsführer des Traditionsunternehmens, Mark und Nils Becker: „Führungskräfte kommen in der Regel aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz in diese verantwortliche Position. Die Führungsaufgaben selbst sind aber genauso wichtig. Deshalb nehmen wir sie mit der Schulung in den Blick. Wir versprechen uns einen nachhaltigen Nutzen im Sinne der Arbeitszufriedenheit unserer Beschäftigten.“

Die Beschäftigten – das sind, Auszubildende inklusive, 145 an der Zahl. Zu ihnen einen „Draht“ aufzubauen, sei (Führungs-)Aufgabe des oder der Vorgesetzten, sagt Dr. Dorit Baucke.  In ihr Coaching mit einer Fülle einleuchtender Erkenntnisse und pragmatischer Tipps fließen 20 Jahre Führungserfahrung bei Größen wie BASF, Henkel und Symrise ein. Die Führungskräftetrainerin weiß, wovon sie spricht, und reißt ihre Zuhörer mit.

Im Mittelpunkt steht ein Paradigmenwechsel gegenüber der „Ich-sage-wo-es-langgeht“-Mentalität von gestern. Wer heute führt, versetzt sich in denjenigen hinein, den er anleiten soll, und stimmt die Mitarbeiter-Ansprache in Ton und Botschaft auf den Charakter des Gegenübers ab. Dabei ist es, wie Dorit Baucke im Training erläutert, nicht selbstverständlich, dass eine Botschaft so ankommt, wie der Absender es will. Dazu sind wir Menschen zu verschieden. Jeder Mensch hat so genannte Wahrnehmungsfilter, die eine Botschaft auf unterschiedlichen Boden fallen lassen. Daher empfiehlt die Trainerin, im Gespräch immer wieder nachzufragen.     

Gerade weil die Wahrnehmung nie objektiv ist, liegen in der internen Kommunikation Fehlerquellen, die für ein Unternehmen teuer sein können. Dieses Phänomen führt Dorit Baucke den Führungskräften mit Hilfe der Erkenntnisse des eloquenten Piloten Peter Brandl aus der Luftfahrt vor Augen. Er sensibilisiert für die Gefahr von Missverständnissen und liefert Vermeidungsstrategien mit. Am Beispiel einer spektakulären Notlandung im Hudson-River bringt er die richtige Reaktion auf eine Krisensituation auf eine einfache Formel: Nicht jammern, sondern fragen „Was ist jetzt zu tun?“ „Wenn wir das fragen, schaffen wir viel“, bekräftigt Dr. Baucke.

Kommunikation und Fehlerkultur sind nur eines der 24 Module des Intensiv-Trainings. Dorit Baucke arbeitet abwechslungsreich mit Impulsvorträgen, Videobotschaften und Übungseinheiten. Die Führungskräfte bekommen zu jedem Modul ein Workbook an die Hand, in dem sie während der Fortbildung Fragen beantworten und die wesentlichen Inhalte später nachschlagen können.

Das Teilnehmer-Feedback ist durchweg positiv: „Das Training ist verständlich und praxisnah zugeschnitten“, bilanziert Thorsten Heidemeyer. „Viele Aspekte lassen sich auch nach langjähriger Betriebszugehörigkeit in die tägliche Praxis umsetzen.“ Diesen Eindruck unterstreicht auch Johanna Loges: „Wir lernen viel.“

Foto: Gebr. Becker GmbH & Co. KG

Sport
Samstag, 06. März 2021 11:56 Uhr
Kreissportbund Höxter: Gemeinsam um die Welt gegen Rassismus
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Noch immer wird unser alltägliches Leben von dem Coronavirus geprägt, das betrifft natürlich auch den Sport. In Zeiten von Lockdowns und Beschränkungen ist für viele nur noch der Individualsport möglich. Viele ergreifen deshalb die Initiative, ihre Joggingschuhe zu entstauben und einfach mal loszulaufen. Für alle Sportbegeisterten, die sich nun mal wieder ein abwechslungsreiches Angebot wünschen, hat der Kreissportbund Höxter e.V. die perfekte Lösung!

Um wieder Freude an der Bewegung zu haben und diese abwechslungsreich zu gestalten, haben Vereine die Möglichkeit, eine Materialkiste mit diversen Sportmaterialien beim KSB Höxter auszuleihen. Neben Seilchen, Ba?llen oder Thera-Ba?ndern und einer 15 Meter langen Slackline sind auch viele neue Sport- und Spielgera?te dabei, wie Spikeball, Ultimatefrisbee, Scoop, Lacrosse oder Flip Toss. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Vorschlägen fu?r kontakfreie Spiele fu?r Kinder, passend zur momentanen Situation. Mit dieser Materialkiste möchte der KSB den Vereinen die Möglichkeit bieten, ihre Vereinsmitglieder trotz Wegfall des Bewegungs- und Sportbetriebes in Bewegung zu bringen und zu halten! Eine Menge Spaß und die Entdeckung neuer Sportarten ist garantiert!

Der Tus Ovenhausen ist der erste Verein, der die Spiel- und Sportgeräte Kiste ausgeliehen hat. Petra Huppert-Buch, Geschäftsführerin der Sportjugend im KSB Höxter wünscht
dem 1. Vorsitzenden Stefan Risse und seinen Vereinsmitgliedern viel Freude und Abwechslung.


Nähere Information zu den Ausleihbedingungen bekommt ihr bei Britta Kukuk

Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit

Moltkestr. 12 - 37671 Höxter - Tel: 05271-951842 - Fax:  05271-931812 - E-Mail: b.kukuk@ksb-hoexter.de

Foto: KSB

Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Höxter (red). Der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC), größter Breitensportverein der Kreisstadt, startet situationsbedingt online ins Jahr 2021.

„Da ein ordentlicher Sportbetrieb weiterhin nicht möglich ist, mussten wir uns etwas überlegen“, so die Abteilungsleiterin der Fitness- und Gesundheitswelten Sharon Jackson. „Unsere Mitglieder sind uns wichtig und gemäß unserem Leitspruch - Wir sorgen für Bewegung - haben wir uns mit unseren Trainerinnen und Trainern dazu entschlossen, möglichst viele Mitglieder für unser Online-Training zu begeistern. Wir starten am 11. Januar und freuen uns, wenn möglichst viele mitmachen würden. Unser Angebot richtet sich an die Mitglieder aller Abteilungen“, betont die langjährige Bewegungsexpertin. Eine Anmeldung zu den Trainingsstunden ist jederzeit möglich. Infomationen zum Online-Training gibt es auf der HLC-Homepage unter www.hlc-hoexter.de.

Hier findet sich auch das halbjährlich erscheinende Kursprogramm für Mitglieder und Nichtmitglieder. Einige Kursangebote werden ebenfalls online stattfinden. „Online fit und gesund bleiben, das ist hier unser Motto“, versucht Sharon Jackson alle zu motivieren. Das schafft sie auch mit ihren „Drums Alive Golden Beats“-Damen, die jetzt online und zu Hause trommeln werden. „Nur gemeinsam sind wir stark und schaffen es, diese Zeit ohne große Schäden zu überstehen“, ist sie sich sicher. Die Anmeldungen zum Kursprogramm sind wie immer online oder schriftlich mit Anmeldeformular an die Geschäftsstelle möglich. Alle notwendigen Informationen finden sich im Kursprogramm und auf der Homepage des Vereins.

Wer zum Online-Training gar keine Lust hat, ist bei der seit 1. Januar laufenden HLC-Challenge richtig. Dabei geht es darum, mit einem Team von drei Personen möglichst viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen. „Wir wollen allen Mitgliedern des HLC die Möglichkeit geben, in Bewegung zu bleiben. Hier können Mitglieder von ganz klein bis ins hohe Alter mitmachen“, stellt Vorstandsmitglied Volker Saum heraus. „Um die Motivation zu steigern, haben wir entsprechend einige Preise ausgelobt.“ Auch hier finden sich alle Informationen auf der vereinseigenen Internetseite.

Fragen zu den verschiedenen Angeboten und Aktionen können per E-Mail an info@hlc-hoexter.de gerichtet werden oder, da die Geschäftsstelle momentan aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen bleibt, auch gerne dem Anrufbeantworter (05271-380511) anvertraut werden. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle werden sich um jedes Anliegen kümmern.

Foto: HLC

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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