Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 23. Januar 2020 10:38 Uhr
„Sei mutig, es ist dein Leben!“ - Antonius-Dienstage 2020 erwarten wieder viele Besucher
Donnerstag, 23. Januar 2020 10:33 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf ist für Schülerinnen und Schüler oft mit vielen Fragezeichen verbunden: Welcher Job ist der Richtige? Welche Anforderungen werden gestellt? Wie läuft eine Ausbildung ab? Antworten erhalten sie in dem neuen Programm „backstage.AUSBILDUNG“ direkt von erfahrenen Auszubildenden. Organisiert wird es von der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule und Beruf des Kreises Höxter und dem Verein Natur und Technik.

„Wir bieten Schülerinnen und Schülern einen besonderen Einblick in die Abläufe einer Berufsausbildung. Sie lernen sie sozusagen ‚backstage‘ kennen“, erklärt die Vereinsvorsitzende Petra Spier. Dabei stehen ihnen Auszubildende zur Seite und informieren, beraten und unterstützen. „Die Azubis wissen aus eigener Erfahrung, welche Fragen die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz haben.“

Das Programm „backstage.AUSBILDUNG“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die aktuell die Jahrgangsstufe 9 und 10 an einer Real-, Sekundar- oder Gesamtschule beziehungsweise die Jahrgangsstufen 10 bis 12 (EF-Q2) eines Gymnasiums besuchen und an einer Berufsausbildung im Kreis Höxter interessiert sind.

Die Auszubildenden werden für ihren Einsatz als Mentoren von den Betrieben freigestellt und inhaltlich von den Organisatoren vorbereitet. Die vorgestellten Berufe sind Altenpfleger*in, Anlagenmechaniker*in, Bankkaufmann und -frau, Elektroniker*in, Industriemechaniker*in, Industriekaufmann und -frau, Mechatroniker*in, Medientechnolog*in, Metallbauer*in, Schilder- und Lichtreklamehersteller*in, Steuerfachangestellte*r, Technische*r Produktdesigner*in, Technische*r Systemplaner*in, Verfahrensmechaniker*in sowie Werkzeugmechaniker*in.

Diese Firmen machen bei dem Projekt mit:

  • Höxter: Becker, Ahrens Haustechnik, Konrad Reitz Ventilatoren, Gronemeyer Maschinenfabrik, Arntz Optibelt
  • Steinheim: Vereinigte Volksbank, Struck-Leuchten, Spier Fahrzeugwerk, Steuerberatung Siekendiek Ploghaus Brechmann Arning
  • Brakel: Franz Schneider Brakel (FSB)
  • Bad Driburg: Senioren-Park carpe diem

„Die Schülerinnen und Schüler teilen uns mit der Anmeldung mit, für welche Ausbildungsberufe sie sich besonders interessieren“, sagt Nina Eichhorn, Projektkoordinatorin vom Kreis Höxter. „Wir werden ihnen dann nach Möglichkeit einen Auszubildenden dieses Berufs zur Seite stellen, der sie durch das Programm begleitet.“

Der persönliche Austausch und die Praxiserfahrung im Betrieb werden abgerundet durch gemeinsame Aktionen wie etwa dem Besuch einer Berufsschule oder ein Bewerbungstraining. „Ziel ist, dass die Jugendlichen anschließend gut vorbereitet sind und sich um einen Ausbildungsplatz bewerben können“, fasst Spier zusammen. „Vielleicht ja sogar bei einem der teilnehmenden Betriebe, die regelmäßig Ausbildungsstellen ausschreiben.“

Dominic Gehle, Leiter der Abteilung Bildung und Integration im Kreis Höxter, der für die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule und Beruf sowie die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verantwortlich ist, ergänzt: „Das Programm ‚backstage.AUSBILDUNG‘ passt sehr gut zu den bereits etablierten Aktivitäten zur Berufsorientierung im Kreis Höxter, wie etwa die Berufsfelderkundungstage und den Tag der offenen Betriebstür.“

Der Programmstart ist im März 2020. Das Programm hat eine Laufzeit von vier Monaten. Von den Schülerinnen und Schülern wird Interesse an einer dualen Berufsausbildung, die Offenheit für neue Erfahrungen sowie die Bereitschaft erwartet, sich mindestens sechsmal innerhalb der Programmlaufzeit mit ihrem Ausbildenden beziehungsweise innerhalb des Rahmenprogramms mit den anderen Teilnehmern zu treffen. Die Treffen und Praxisphasen finden außerhalb der Schulzeit statt. Die Teilnahme an dem Programm ist kostenlos.

Anmeldeschluss ist der 16. Februar. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind zu finden auf www.natur-und-technik.org/backstage. Rückfragen beantwortet Nina Eichhorn (eichhorn@kreis-hoexter.de, 05271/965-3615).

Kommunale Koordinierungsstelle Kreis Höxter

Die Kommunale Koordinierungsstelle spielt eine zentrale Rolle in der Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ im Kreis Höxter. Das Ziel von KAoA ist, dass alle Schülerinnen und Schülern eine realistische und für sie passende Anschlussperspektive wie z.B. einen Ausbildungs- oder Studienplatz nach dem Schulabschluss haben.

Um das zu erreichen, wurde an allen allgemeinbildenden Schule ein verbindlicher Prozess der Berufs- und Studienorientierung eingeführt, der ab der 8. Klasse beginnt. Die Kommunale Koordinierungsstelle vernetzt alle an KAoA vor Ort beteiligten Akteure und Partner, das sind u.a. die Bundesagentur für Arbeit mit den Arbeitsagenturen, die Schulen und Berufskollegs, Jugendhilfe, Bildungsträger, Wirtschaftsorganisationen und Kammern.

Sie stellt sicher, dass Zielsetzungen, Absprachen und Regeln bzgl. Transparenz, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren getroffen, Schnittstellen optimiert und Entwicklungsprozesse angestoßen werden. Die Umsetzung der Landesinitiative im Übergang Schule-Beruf erfolgt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Mittwoch, 22. Januar 2020 10:02 Uhr

Beverungen (red). Am 1. Februar 2020 in der Stadthalle: Das erfolgreiche Tournee-Musical mit Weltstar Deborah Sasson, Axel Olzinger als Phantom und mit Stargast Uwe Kröger in der Rolle des Persers  Beverungen. Alles live! Fast 20 Jahre nach der Londoner Premiere gastiert „Das Phantom der Oper“ am Samstag, den 1. Februar 2020 in der Stadthalle Beverungen. Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr.

In einer zeitgemäßen, aufwändigen und ausdrucksstarken Neuinszenierung mit Star-Besetzung und einem phantastischen Bühnenbild hat das Phantom bereits 2016 und 2018 in Beverungen brilliert. Auf Einladung der Kulturgemeinschaft gastiert der Musical-Erfolg nun erneut in der Weserstadt.

Die Rolle der Christine interpretiert Weltstar und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson mit ihrer facettenreichen und kraftvollen Sopranstimme. Das Phantom wird von Axel Olzinger gespielt. Er konnte bereits in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen, u.a. an der Oper Graz, am Landestheater Linz und bei den Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern. Stargast dieser Produktion ist Uwe Kröger in der Rolle des geheimnisvollen Persers, der Schlüsselfigur im Originalroman von Gaston Leroux.

Das Publikum kann sich auf einen spannenden wie herzzerreißenden Abend freuen. Dank interaktiver Videoanimationen taucht der Zuschauer in das mysteriöse Geschehen auf der Bühne regelrecht ein. Die Darsteller scheinen mit den Projektionen zu verschmelzen, ihre Bewegungen lösen immer wieder Reaktionen der projizierten Bilder aus, mit fließenden Übergängen von einem Schauplatz zum nächsten.

Die Abendkasse öffnet am Veranstaltungstag um 19 Uhr. Es können aber auch noch Tickets im Vorverkauf im Kulturbüro unter der Telefonnummer 0 52 73 - 39 22 23 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de , auf Facebook sowie im Kulturbüro (im Service Center Beverungen, Weserstr. 16, in Beverungen) zu erreichen.

Foto: Farideh Fotografie

Mittwoch, 22. Januar 2020 09:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Lampenfieber steigt: 77 junge Musiktalente zeigen am Wochenende ihr musikalisches Können und stellen sich dem Urteil einer fachkundigen Jury. Der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ der Kreise Höxter, Lippe und Paderborn wird in der Musikschule Höxter und der Abtei Marienmünster öffentlich ausgetragen. „Der Wettbewerb wird wieder eine hohe Qualität zeigen“, betont Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Gäste sind herzlich willkommen.“

Für das Jahr 2020 konnten sich junge Talente in den Solo-Kategorien Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop) sowie den Ensemble-Kategorien Bläser-Ensemble, Streicher-Ensemble, Akkordeon-Kammermusik und Neue Musik bewerben.

So sieht der Zeitplan für die Musikvorträge in den verschiedenen Kategorien und Altersklassen aus:

Am Samstag, 25. Januar 2020, finden von 9.00 bis 18.00 Uhr der Wettbewerb in der Kategorie Klavier solo im Konzertsaal der Abtei Marienmünster und von 9.45 bis 14.00 Uhr die Ensemblewertungen in der Aula der Musikschule Höxter statt.

Am Sonntag, 26. Januar 2020, wird von 09.00 bis 14.00 Uhr der Wettbewerb Klavier solo im Konzertsaal der Abtei Marienmünster fortgesetzt. Von 14:45 bis 17.00 Uhr wird dort der Regionalentscheid in der Kategorie Gesang durchgeführt.

„Alle Wertungsspiele sind öffentlich. Zuhörer sind herzlich willkommen“, freut sich der Leiter der Musikschule Höxter, Martin Leins, auf beeindruckende Musikerlebnisse. Gemeinsam mit Romana Papenkordt hat er die musikalische und organisatorische Leitung für den regionalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ übernommen. Turnusmäßig wird der Regionalentscheid Detmold-Süd mit Beteiligung junger Musikerinnen und Musiker aus den Kreisen Höxter, Lippe und Paderborn in diesem Jahr noch einmal vom Kreis Höxter ausgetragen.

Kreisdirektor Klaus Schumacher spricht allen, die zum Erfolg des Wettbewerbs beitragen, seinen Dank aus. „Der Fleiß der teilnehmenden Musiktalente bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb ist anerkennenswert“, sagt er. Zu danken sei nicht nur den Organisatoren des Wettbewerbs, sondern auch den pädagogischen Förderern und Eltern, die sich für den musikalischen Nachwuchs in vielfältiger Weise engagierten.

Musiziert wird beim Regionalentscheid um Punkte und Preise. Wer beim Regionalwettbewerb erfolgreich ist, hat die Chance, im März 2020 am Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen in Essen teilzunehmen. Die ersten Preisträger aller Bundesländer werden zum Bundeswettbewerb eingeladen, der vom 28. Mai bis zum 4. Juni 2020 in Freiburg stattfinden wird.

Dienstag, 21. Januar 2020 10:56 Uhr

Holzminden (red). Seit dem Jahr 2018 ist die Holzmindener Ballnacht unter dem Motto „Holzminden tanzt“ zu einen Begriff geworden. Mit einem neuen Konzept startete damals der alljährliche traditionelle Bürgerschützenball in eine neue Epoche. Der Ball ist heute ein glamouröses, gesellschaftliches Ereignis für alle in unserer Region, die hin und wieder gern in festlicher Abendgarderobe Discofox, Foxtrott, Walzer, Tango oder Rumba tanzen. Überraschend und schön zu sehen ist, wie viele junge und ältere Paare – auch ohne jegliche Verbindung zu den Bürgerschützen als Veranstaltern – den Ball als Möglichkeit genießen, das Können aus der Tanzschule zwanglos bei guter Live-Musik in schöner Atmosphäre anzuwenden. Dank der vielen aktuellen Musikstücke ist dennoch niemand zum Stillsitzen gezwungen, wenn Rumba und Tango klassisch nicht so recht klappen wollen. Seit 2018 tanzen bei fast jedem Song „Freestyler“ neben „Tanzschul-Choreografen“. Und gerade das macht den Ball aus.

Die Möglichkeit zum Feiern im Kreis von lieben Bekannten und guten Freunden ist natürlich immer das i-Tüpfelchen. Und so haben wie jedes Jahr alle Gäste die Möglichkeit, mit ihrer Anmeldung im Vorverkauf auch Wünsche für die eigene Tischgesellschaft abzugeben. Der Festausschuss der Bürgerschützengesellschaft setzt alles daran, seinen stets mehr als 400 Ballgästen diese Wünsche zu erfüllen.

Das Konzept des Abends begeistert unter anderem damit, dass schon zum Sektempfang ab 19.00 Uhr im Foyer der Stadthalle und später ab 23.00 Uhr an der Cocktailbar im großen Saal viele Gelegenheiten zum Begrüßen von Freunden und Bekannten, zum Smalltalken und zum  ungezwungenen Sehen-und-gesehen-werden gegeben sind.

Für die Musik wurde in diesem Jahr die „Five on The Floor Live Band“ gewonnen. Die fünf Musiker legen um 20.00 Uhr los. Abgerundet wird dieser besondere Abend durch eine Einlage des Saxophonisten Gentleman Dee. Er mischt mit einer Kombination aus Saxophon und ClubSounds die angesagtesten Diskotheken und große Shows auf. Gute Stimmung, festliche Atmosphäre und eine steht’s gut gefüllte Tanzfläche sind also vorprogrammiert.

Gut bewirtet werden die Gäste mit Getränken am Tisch sowie an der Bar im Foyer. Hier werden auch kleine Snacks angeboten. Der Dresscode des Abends ist „festlich“ – und das verleiht der Holzmindener Ballnacht immer einen ganz besonderen Glanz. Viele Gäste genießen es, den guten Anzug oder das schöne Kleid, das vielleicht extra für eine Hochzeit im vergangenen Jahr angeschafft wurde, mal wieder auszuführen.

Karten gibt es im Vorverkauf für 25 Euro und an der Abendkasse für 30 Euro. Der Vorverkauf samt Meldung von Wünschen für die Tischnachbarn läuft noch bis 31.01. Vorverkaufsstandorte sind das Stadtmarketing Holzminden (Markt 2, Holzminden), das Autohaus Vatterott (Bülte 9, Holzminden) und das Autohaus Beineke (Stahler Ufer 5, Holzminden/Stahle). Ansprechpartner für Tischreservierungen ist Detlef Leonhardt (E-Mail: BallnachtHOL@gmx.de, Allersheimer Str. 44, Holzminden).

Foto: Beineke, Five on the Floor, Gentleman Dee

Blaulicht
Mittwoch, 22. Januar 2020 15:00 Uhr
Erschreckende Bilanz: Mehr als 300 Tempo-Sünder an einem Tag
Dienstag, 21. Januar 2020 11:02 Uhr

Höxter (red). Polizeibeamte des Verkehrsdienstes Höxter führten am Samstag, 18. Januar, Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 64, innerhalb von Höxter, Fahrtrichtung Godelheim, durch. Während der Messung in dem mehrspurigen Bereich fiel am Nachmittag ein BMW mit Holzmindener Kennzeichen besonders auf. Der Fahrer, ein 26-jähriger Mann, wurde mit 118 km/h gemessen. Erlaubt sind hier 50 km/h. Dem Fahrer drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, 2 Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. Ein weiterer Fahrzeugführer aus dem Kreis Hildesheim wurde mit 89 km/h gemessen. Er muss mit einem Bußgeld in Höhe von 160 Euro, 1 Punkt in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Vier weitere Fahrzeugführer müssen mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Gegen acht Fahrer wurde ein Verwarngeld erhoben.

Foto: Symbolfoto

Dienstag, 21. Januar 2020 09:43 Uhr

Höxter (red). Durch einen technischen Defekt hat ein Rettungswagen am Montagabend gegen 17:15 Uhr auf der B239 vom Kreisel Brenkhausen bis zur Notaufnahmezufahrt des Krankenhauses Höxter Diesel verloren. Die Feuerwehren aus Brenkhausen und Höxter waren daraufhin mit fünf Einsatzfahrzeugen im Einsatz, um die Dieselspur abzustreuen und das Bindemittel wieder aufzunehmen. Während des Einsatzes kam es zwischen Brenkhausen und Höxter zu Verkehrsbehinderungen. Der Feuerwehreinsatz war nach gut zwei Stunden beendet.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Montag, 20. Januar 2020 16:10 Uhr

Höxter (red). Pkw-Anhänger löst sich während der Fahrt, die Folgen sind ein hoher Sachschaden sowie eine verletzte Person. Bei einem VW-Transporter, der sich am Montagnachmittag gegen 14:30 Uhr von Höxter in Richtung Boffzen befunden hat, hatte sich aus bislang ungeklärter Ursache der Anhänger gelöst.

Ein entgegenkommender BMW mit einem 45 Jahre alten Mann konnte laut Polizeiangaben nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Anhänger seitlich zusammen. Der Wagen drehte sich um die eigene Achse und kam auf der Gegenspur zum Stehen. Der 45-jährige BMW-Fahrer wurde laut Polizei mittelschwer verletzt und musste mit einem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus transportiert werden.

Am Pkw entstand Totalschaden. Die L755 zwischen Höxter und Boffzen blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgte über die Boffzener Straße.

Fotos: red

Montag, 20. Januar 2020 12:40 Uhr

Bad Driburg/Höxter (red). Ein umgestürzter Lastwagen hat am Montag, 20. Januar, in Höhe Bad Driburg die B 64 über mehrere Stunden blockiert. Gegen 0:05 Uhr war der Lkw auf der B 64 aus Richtung Paderborn kommend in Fahrtrichtung Höxter unterwegs, als er im Bereich der abschüssigen Brücken am Stellberg offenbar aufgrund überfrierender Nässe ins Rutschen geriet. Er kippte um und rutsche auf der Seite liegend noch etwa 150 Meter weiter. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Die Strecke wurde für den Verkehr voll gesperrt, die Umleitung erfolgte über die K18. Nach der Unfallaufnahme und Bergung konnte die Bundesstraße um 6.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Politik
Samstag, 18. Januar 2020 10:17 Uhr
Bundeslandübergreifender Wirtschaftsraum Holzminden-Höxter soll weiter gestärkt werden. Sabine Tippelt (SPD): „Wir kommen sehr gut voran“
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr

Kreis Höxter (red). "Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands", so der FrauenRat. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch.

Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden, verdeutlicht: „Ehrenamtliches Engagement in unseren Mitgliedsverbänden politisiert unsere Mitglieder und stärkt das Selbstbewusstsein, sich politisch zu engagieren, besonders auf kommunaler Ebene.“

Unsere Forderungen an Land und Kommunen:

  1. Gleichstellung muss stärker als Querschnittsaufgabe wahrgenommen und aktiv gefördert werden! Anstatt zu reagieren, müssen Kommunen mehr agieren. Strukturen für politisches Ehrenamt und interne Kommunikation müssen flexibler mit Engagierten besprochen und vereinbart werden. 

  2. Rollenstereotype bewusst aufbrechen! Der Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache in Verwaltung und Politik kann dazu beitragen.

  3. Finanzielle Ressourcen aufstocken! Ehrenamt braucht Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das bedeutet z.B. Gleichstellungsbeauftragte stärker zu unterstützen - es gibt ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen Gleichstellungsbeauftragte ehrenamtlich oder in einem zu geringen Stundenumfang arbeiten.

Besonders auf kommunaler Ebene sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei 27 Prozent an Führungspositionen in Kommunen, in Nordrhein-Westfalen knapp darunter. In ländlichen Regionen ist der Frauenanteil noch deutlich niedriger, in einigen Kommunen, beispielsweise in Ostwestfalen, sogar unter 10 Prozent. Wir sind überzeugt: Frauenförderung - nicht nur, aber auch auf kommunaler Ebene - ist Demokratieförderung!

Foto: FrauenRat NRW e.V.

Samstag, 11. Januar 2020 12:49 Uhr

Höxter (TKu). Mit einem 12-Punkte-Plan möchte Bürgermeisterkandidat Daniel Hartmann nicht nur bei den Bürgerinnen und Bürgern von Höxter punkten sondern er möchte damit auch seine Heimatstadt Höxter wieder nach vorne bringen.

„Höxter kann mehr“ lautet sein Leitspruch, der Hartmann in den nächsten Monaten beim Wahlkampf begleiten soll. Der Wahlkampf habe bereits begonnen, entgegnet der dritte Bürgermeisterkandidat bei der Pressekonferenz im Hotel Stadt Höxter, bei dem der 43-Jährige sich und sein Programm näher vorgestellt hat. Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit in Höxter sei der gebürtige Beverunger, der in Haarbrück aufgewachsen ist, in der Kreisstadt sehr verwurzelt.

Durch seine berufliche Tätigkeit beim Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Bielefeld bringe er die nötige Verwaltungserfahrung schon mit, wie Daniel Hartmann betont. Bürgermeister zu sein, das sei für ihn mehr als nur ein Job. Der 43-Jährige möchte diese Tätigkeit mit viel Herzblut ausüben und dabei alle Höxteraner*innen mitnehmen, um für Höxter etwas zu bewegen. In die Verwaltung möchte Hartmann frischen Wind bringen, die Mitarbeiter*innen dabei aber auch mitnehmen auf diesem Weg.

Daniel Hartmann geht als unabhängiger Bürgermeisterkandidat ins Rennen, aus diesem Grund sei er aus der SPD ausgetreten, in der er lange Jahre Mitglied gewesen ist. Seine Motivation in Höxter Bürgermeister zu werden, läge neben seiner beruflichen Tätigkeit auch in seinem Engagement und der Tatkraft für seine Heimatstadt, die er bislang ehrenamtlich ausgeübt hat. Sein ehrenamtlicher Einsatz ist vielfältiger Natur, so ist Hartmann unter anderem ist er im Vorstand des Fördervereins Landesgartenschau Höxter e.V., aktiv. Dort wird der Höxteraner zukünftig aber auch weiterhin im Vorstand als Schatzmeister aktiv bleiben, möchte öffentlich aber in den Hintergrund treten.

„Ich erlebe und erfahre schon lange, was die Menschen bewegt. Dabei nehme ich viel Positives wahr: starke Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen, atemberaubende Landschaften, eine vielfältige Innenstadt mit ansprechendem Einzelhandel, die Einzigartigkeit des Welterbes Corvey, die sehr gut funktionierende Vereinskultur und natürlich die Menschen, die sich mit großer Leidenschaft für ihre Stadt und Ihre Ortschaften einsetzen. Das begeistert und motiviert mich zugleich, mich als Bürgermeister zu bewerben“, sagt Daniel Hartmann während seiner ersten Pressekonferenz als Bürgermeisterkandidat.

Hartmann führt weiter aus: „Jede Ortschaft mit ihren besonderen Stärken und einzigartigen Anforderungen wahrzunehmen und einzubinden, ist mir ein Herzensanliegen. Ich will zuhören und verstehen, und ich werde dafür zu Ihnen kommen. Ich möchte Bürgermeister werden, weil es mir um die Zukunft und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt geht. Wir brauchen auch weiterhin Zusammenhalt, soziale und ökologische Nachhaltigkeit und Wirtschaftskraft. Das ausgewogene Zusammenspiel macht den Erfolg aus.“ Daniel Hartmann ist sich sicher, dass der häufig in der Öffentlichkeit ausgetragene „politische Zwist“ dem Image von Höxter als Kreisstadt mit Vorbildfunktion ganz erheblich schade.

Politikverdrossenheit und Demotivierung seien die möglichen Folgen. Als Bürgermeister und Vorsitzender des Rates der Stadt Höxter möchte Hartmann mit allen im Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen auf Augenhöhe an den Zukunfts- und Sachthemen arbeiten. Unterschiedliche politische Interessen erforderten laut dem 43-Jährigen dabei manchmal Kompromisse, die nur dann gelingen können, wenn alle politischen Kräfte das Beste für die Stadt möchten.

„Hinschauen, zuhören, verstehen und machen! Genau das ist mein Verständnis von erfolgreicher Kommunalpolitik“, so Hartmann. Mehr Informationen zum Bürgermeisterkandidaten Daniel Hartmann gibt es auf der Internetseite www.Daniel-Hartmann.net.

Die 12 Punkte von Daniel Hartmann auf den Punkt gebracht:

 

Miteinander – mehr erreichen

Viele Menschen engagieren sich in unseren Vereinen und Initiativen. Sie leisten einen unermesslich wichtigen Beitrag für alles, was uns als Gesellschaft, unsere Stadt und die Ortschaften zusammenhält – und das verdient Wertschätzung und aktive Unterstützung. Sie haben mich fest an Ihrer Seite! Aktive Bürgerbeteiligung ist ein Muss, um gute Entscheidungen für unsere Stadt treffen zu können. Ich will zu Ihnen kommen und Ihnen zuhören. Jährliche Bürgergespräche in allen Ortschaften bilden eine gute Grundlage, um Ihre Meinung zu erfahren. Aktuelle Themen und getroffene Entscheidungen müssen transparent und klar kommuniziert werden. Jede Bürgerin und jeder Bürger muss die Möglichkeit haben, sich in den individuell zur Verfügung stehenden Informationsquellen zu informieren. Da nicht jeder über eine Tageszeitung verfügt, möchte ich zusätzlich neue mediale Wege gehen.

 

Ortschaften - besser einbinden

Unsere Stadt besteht aus 12 Ortschaften und der Kernstadt, dabei leben über die Hälfte der Menschen in den Ortschaften. Diese Tatsache muss bei Entscheidungen mehr Berücksichtigung finden. Und noch mehr: Kein Ortsteil darf sich gegenüber einem anderen oder der Kernstadt zurückgesetzt fühlen. Jede Ortschaft hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Identität – beides müssen wir bewahren, denn diese Vielfalt zeichnet uns aus als Stadt, auf die wir stolz sein können. Eine Aufstockung der Ortsteilbudgets könnte für mehr Freiräume sorgen und die Entwicklung der Ortschaften spürbar voranbringen.

 

Generationen – ernst nehmen

Familienfreundlichkeit und Generationsgerechtigkeit haben für mich einen hohen Stellenwert. Die Bedürfnisse und Wünsche aller Generationen müssen von Rat und Verwaltung noch besser berücksichtigt werden. Dabei ist es mir ein Herzensanliegen, die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone und auf den zentralen Plätzen in den Ortschaften zu verbessern. Eine intensive Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung und mit dem Behindertenbeirat ist für mich selbstverständlich. Eine barrierefreie Stadt muss unser gemeinsames Ziel sein.

 

Schulstandort – entscheidend aufwerten

Kinder sind die Zukunft. In ihre Betreuung und Bildung investiere ich gern. Der Schulstandort Höxter muss dringend eine Aufwertung erfahren. Eine moderne und bedarfsgerechte Kinderbetreuung, ein nachhaltiges Konzept für die Grund- und weiterführenden Schulen sowie ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern ist für mich selbstverständlich. Moderne Schulgebäude und ansprechende Schulhöfe sind für mich die Grundlage einer Aufwertung des Schulstandorts.

 

Stadtmarketing – professionell aufbauen

Damit wir als Stadt noch attraktiver werden, möchte ich ein professionelles Stadtmarketing aufbauen. Unser Angebot, unsere Attraktivität und unser Image können wir so weiter steigern und auf Höxter besser aufmerksam machen. Durch die Einbindung der handelnden Akteure wie zum Beispiel der Werbegemeinschaft, Vereine und kulturellen Einrichtungen können wir Wissen und Erfahrungen bündeln und so zielgerichtete Maßnahmen optimal umsetzen. Beim Thema Tourismus geht es auch um die Region – ein Regional- und Tourismusmarketing unter Beteiligung unserer Nachbarstädte ist denkbar.

 

Wirtschaftsstandort – sinnvoll stärken

Unsere Unternehmen sind wichtige Motoren für die Entwicklung der Stadt. Ihre Bedürfnisse will ich ernst nehmen und mich um pragmatische Lösungen kümmern. Neuansiedlungen von Gewerbebetrieben müssen wir fördern. Existenzgründern dürfen keine Steine in den Weg gelegt und sie müssen aktiv unterstützt werden. Von Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Landes können wir profitieren. Gern würde ich junge Menschen in Höxter halten und dringend benötigte Fachkräfte gewinnen. Ich bin der Überzeugung, dass dies nur gelingen kann, wenn wir insgesamt als Stadt mit einem hohen Wohn- und Freizeitwert und als Wirtschaftsstandort noch ansprechender werden.

 

Infrastrukturen – bedarfsgerecht ausbauen

Bei Straßenführung und Verkehrssteuerung gibt es viel zu tun. Fahrrad- und Fußgängerwege können wir sanieren, ausbauen und besser beschildern. Der Schwerlastverkehr darf nicht wieder zurück in die Altstadt. Die Stadthalle wurde für die Bürgerinnen und Bürger gebaut und muss auch bezahlbar genutzt werden können. Ein besonderes Augenmerk will ich darauf richten, dass durch den Rat beschlossene Projekte zeitnah und mit Nachdruck umgesetzt werden.

 

Stadtverwaltung – serviceorientiert organisieren

Mein Ziel ist eine moderne, serviceorientierte Stadtverwaltung, die gemeinsam mit den gewählten Gremien nachhaltige Strategien entwickelt und konsequent umsetzt. Dazu will ich Prozesse und Strukturen optimieren und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „mitnehmen“. Das Selbstverständnis der Stadtverwaltung will ich noch mehr in Richtung „kundenfreundlicher Dienstleister“ entwickeln.

 

Finanzen – verantwortlich einsetzen

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Steuergeldern ist unerlässlich. Dazu gehört für mich nicht nur Ausgaben zu reduzieren, sondern auch Einnahmen zu stärken. Und: Die Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen dürfen dabei nicht zusätzlich belastet werden. Ich stehe daher für maßvolle und zielgerichtete Investitionen unter Berücksichtigung der Haushaltslage, wobei wichtige Investitionen sein müssen! Nur eine langfristige und nachhaltige Finanzplanung kann die Grundlage für eine solide Finanzpolitik bilden. Die Balance muss gefunden und beibehalten werden – nur ein ausgeglichener städtischer Haushalt kann ein guter Haushalt sein.

 

Umwelt – dauerhaft bewahren

Wir haben nur eine Umwelt! Ökologische Nachhaltigkeit ist das Zukunftsthema, und auch Höxter kann und muss seinen Beitrag leisten. An den Klimaschutzzielen des Pariser Klimaschutzabkommens und der Bundesregierung führt auch für uns als Stadt kein Weg vorbei. Förderprogramme können uns helfen, diesen Weg zu gehen. Blinden Aktionismus halte ich hier allerdings für unangebracht. Insektenschutz durch mehr Blühwiesen, pestizidfreie öffentliche Flächen, regionale Produkte, Einkaufen ohne Plastiktüten, klimaschützende städtische Fahrzeuge und Gebäude, E-Mobilität und E-Ladestationen und nicht zuletzt Fahrrad fahren: Ich bin dafür!

 

Nachbarschaft – aufrichtig leben

Nur gemeinsam sind wir stark. Die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstädten in den Kreisen Höxter und Holzminden möchte ich weiter ausbauen. Die imaginäre Landesgrenze muss aus unseren Köpfen verschwinden – dafür mach ich mich stark. Nur wenn wir uns als eine Region verstehen, können wir die Herausforderungen gemeinsam angehen und erfolgreich sein.

 

Landesgartenschau – erfolgreich machen

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Mit der Landesgartenschau 2023 hat Höxter die Möglichkeit bekommen, viele stadtentwicklungspolitische Zielsetzungen wirksam und in kurzer Zeit umzusetzen. Die Lebensqualität und der Freizeitwert steigen, Menschen und Natur profitieren. Damit die Landesgartenschau ein Erfolg wird, werde ich dieses Großprojekt zur Chefsache machen und eng begleiten. Bei auftretenden Problemen werden wir gemeinsam Lösungen suchen und finden. Lassen Sie uns darüber sprechen. Der Pflegezustand der öffentlichen Flächen wird vielfach kritisiert. Hier möchte ich erhebliche Verbesserungen erreichen.

 

Foto: Claudia Warneke

Wirtschaft
Mittwoch, 22. Januar 2020 10:47 Uhr
Anmeldung an Fachschule Technik des Berufskollegs Kreis Höxter noch möglich - Berufsbegleitender Studiengang „Digitale Produktionstechnik“ startet im Februar 2020
Dienstag, 21. Januar 2020 10:32 Uhr

Bad Driburg (red). Nach fast sechs Monaten wurde am Samstag der Pferdestall im Gräflichen Park in Bad Driburg wieder eröffnet. Mit einem neuen Konzept als Weinstube werden Speisen aus regionaler Herstellung und ausgewählte Weine des Weinguts Matthias Gaul angeboten.

Hoch her ging es am Samstagabend im Pferdestall: Mit über 100 Gästen war die Eröffnung der neuen Gastronomie im Gräflichen Park in Bad Driburg ausgebucht. Zu einem 4-Gänge Menu von Küchenchef Thomas Blümel gab es zehn ausgewählte Weine des mehrfach ausgezeichneten Weinguts Matthias Gaul, darunter auch die Besonderheiten Gaul Cabernet Franc und Gaul Grand Jeté Cuvée rot. Als Weinstube neu konzipiert wird hier ab sofort von Mittwoch bis Samstag kulinarisches aus der Region geboten. Eine Winzerkooperation mit Matthias Gaul sorgt für den richtigen Tropfen zum Essen. In der offenen Showküche können Gäste dabei zusehen, wie Grillspezialitäten und westfälische Küche frisch zubereitet werden.

In Zukunft auch Degustationsmenus mit Winzer

„In Zukunft werden wir auch Degustationen mit Matthias Gaul anbieten“, kündigt Dieter Rademacher, Repräsentant des Weinguts Matthias Gaul am Abend an. „Wir freuen uns, mit dem Konzept in Bad Driburg und Umgebung etwas Neues und eine zusätzliche gastronomische Alternative geschaffen zu haben“, so das Fazit von Volker Schwartz, Geschäftsführer des Gräflicher Park Health & Balance Resort.

Den Namen hat die neue Weinstube im Übrigen von der ursprünglichen Funktion der Räumlichkeiten: Hier befand sich der 1870 erbaute ehemalige Pferdestall der Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff. Mit seinen alten Pferdetränken aus Marmor und der hohen Gewölbedecke bietet der Pferdestall eine besondere Atmosphäre. Im Sommer gibt es reichlich Sitzplätze im Schatten der imposanten Bäume des Gräflichen Parks. Weitere Informationen und Veranstaltungshinweise unter www.graeflicher-park.de

Foto: UGOS

Montag, 20. Januar 2020 10:59 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub Paderborn + Höxter wagen auf ihrem Neujahrsempfang einen Blick in die Zukunft. Am Sonntag, 2. Februar, steht um 10.30 Uhr das Thema "New Work! Zukunft schon heute und warum es genial ist" auf dem Programm. Gastreferent ist der Marketingexperte Sven L. Franzen. Dazu wird sich der neue Vorstand erstmalig in großer Runde präsentieren. Veranstaltungsort ist das Hotel Vivendi in Paderborn.

Der Terminus "New Work" fasst alternative Arbeitsmethoden zusammen, die aus der heutigen global vernetzten und digitalen Welt heraus entstehen. Darunter fallen unter anderem das Arbeiten in virtuellen Teams, das Aufbrechen der üblichen Fünf-Tage-Woche, die Kombination individueller Bedürfnisse mit dem Arbeitsleben und die Möglichkeit der Selbstbeteiligung der Mitarbeiter an Verantwortungs- und Entwicklungsprozessen in Unternehmen. Mit Sven L. Franzen haben die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub Paderborn + Höxter einen Gastreferenten gewinnen können, der über eine langjährige Expertise im Bereich "New Work" verfügt und es in seiner 2005 gegründeten Tiger Marketing Group GmbH selbst lebt.

Darüber hinaus wird sich der neue Vorstand um den Vorsitzenden Kevin Taron vorstellen und einen Ausblick auf die kommenden zwei Jahre geben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. WJ und Club-Mitglieder können sich über die Homepage www.wj-pb-hx.de anmelden, interessierte Gäste per Mail an info@wj-pb-hx.de

 

Sport
Sonntag, 12. Januar 2020 12:38 Uhr
Jahreshauptversammlung des SV Ottbergen-Bruchhausen
Montag, 06. Januar 2020 12:32 Uhr

Neuhaus/Holzminden (red). Am Montag, den 03. Februar startet der neue Kennlernkurs des Ju-Jutsu Yawara Neuhaus e.V. In diesem vierwöchigem Kurs wird mit Grundtechniken des Ju-Jutsu die Vielfältigkeit dieser Kampfsportart demonstriert. Die Kursteilnehmer erhalten so die Möglichkeit, unter Anleitung verschiedenste Techniken der Bereiche Selbstverteidigung, Showtechniken und Übergangstechniken vom Stand zum Boden auszuprobieren. Hierzu gehören unter anderem einfache Bewegungsformen und Würfe, um Angreifer abzuwehren oder auf Distanz zu halten. Geleitet wird der Kurs von Sophie Diekmann (1. Dan Ju-Jutsu).

Trainiert wird Montag, den 3., 10., 17. und 24. Februar, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Grundschulsporthalle in Neuhaus im Solling. Die vierwöchige Kursteilnahme ist ab 13 Jahren möglich und kostet insgesamt 10 Euro pro Person. Um eine Anmeldung per E-Mail wird bis zum 29. Januar gebeten. Kontakt ist Sophie Diekmann unter diekmann.sophie@web.de

Weitere Informationen über Ju-Jutsu sind auf der Homepage www.ju-jutsu-yawara-neuhaus.de und auf der Facbook Seite unter www.facebook.com/YawaraNeuhaus zu finden.

Foto: Yawara Neuhaus e. V.

Samstag, 04. Januar 2020 11:42 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). Gespannt blickt der Fußball der Region am 19. Januar nach Marienmünster-Bredenborn, wenn sich 15 Mannschaften im Kampf um den diesjährigen Hallenkreismeistertitel duellieren. Neben den gewohnten Mannschaften aus dem Kreis Höxter sind der SV Holzminden sowie zwei Mannschaften des FC Boffzen in Marienmünster auf dem Parkett vertreten. Aus dem Kreis Höxter neu dabei ist die neu gegründete Frauenmannschaft des VFL Eversen.

Gleich zwei Pokale werden im Rahmen dieses Turniers ausgespielt: Einerseits geht der „Swisslife Select“-Pokal an die Siegerinnen des Turniers, andererseits wird auch der beste Kreisligist mit einem Siegerpokal prämiert. Als Verteidiger des „Swisslife Select“-Pokal geht der SV Ottbergen/B. Iin das Turnier. Bester Kreisligist in der Halle wurde 2019 der SV Scherfede/R. „Es gibt wie in den letzten Jahren wieder Preisgelder für die besten Mannschaften“, so Staffel- und Pokalspielleiterin Petra Block.
Anpfiff der ersten Partie ist am 19. Januar um 10 Uhr in der Kolpingstraße 16 in Marienmünster-Bredenborn.

Die Turniergruppen

Gruppe A

  • Phönix Höxter

  • SV Kollerbeck

  • SV Bökendorf II

  • SV Ottbergen/B/D II

  • SV Scherfede (Titelverteidiger bester Kreisligist 2019)

Gruppe B

  • FC Germete/W.

  • FC Boffzen II

  • SV Holzminden

  • VFR Borgentreich

  • SV Steinheim

Gruppe C

  • SV Ottbergen-Bruchhausen I (Titelverteidiger Swiss Life Pokal 2019)

  • SpVg Brakel

  • VFL Eversen

  • FC Boffzen I

  • FC P.E.L.

Panorama
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr
PB: Unbekannter Mann schlägt 13-Jährigen nieder - Polizei sucht Zeugen
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:07 Uhr

Bad Karlshafen (red). Musik aus der Gründungszeit Bad Karlshafens und davor ist am Sonntag, dem 26. Januar ab 11.15 Uhr im Rathauskonzert zu hören. Barocke Arien, begleitet von Cembalo und verschiedenen Blasinstrumenten stehen dann im passenden Ambiente des historischen Landgrafensaals auf dem Programm. Zu Gast sind Friederike Holzhausen (Sopran), Susanne Ehrhardt (Clarino, Chalumeau, Blockflöte) und Sabine Erdmann (Cembalo).

Die Werkfolge des Konzertes berücksichtigt bekannte Komponisten des Barock wie Alessandro Scarlatti und Georg Philipp Telemann, von Georg Friedrich Händel erklingt die Kantate „Venus und Adonis“ HWV 85. Weitere Stücke stammen von Hotteterre, Mancini, van Eyck und anderen.

Friederike Holzhausen legte ihr Konzertexamen in Leipzig ab und betreute an der dortigen Musikhochschule eine Gesangsklasse. Auftritte im Gewandhaus, der Kölner Philharmonie oder der Dresdener Frauenkirche sowie internationale Tourneen und Festivalauftritte sowie CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen zeigen ihre Expertise in der barocken Vokalmusik.  Die Cembalistin Sabine Erdmann ist als Continuo-Spielerin in zahlreichen Orchestern und Ensembles aktiv, ihre aktuelle CD mit der Flötistin Barbara Kortmann heißt „Inner Lights“. Susanne Ehrhardt ist eine ausgewiesene Spezialistin für Blockflöten und Klarinette. Über achtzehn Jahre leitet sie die Blockflötenklasse der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, 2007 erhielt sie eine Professur für Blockflöte, Klarinette und deren historische Vorläufer.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Termine der Bad Karlshafener Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V.: www.musikschule-karlshafen.de

Foto: Stephan Röhl

 

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

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