Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 20. September 2019 10:53 Uhr
Bilder im Gespräch - Aktuelle Ausstellung „Jacob Pins: Stadt – Land – Wüste“
Freitag, 20. September 2019 10:31 Uhr

Fürstenberg (r). Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger hatten sich am Tag des offenen Denkmals zu Baugeschichte und Nutzungsmöglichkeiten der alten Fürstenberger Porzellanmanufaktur informiert. Auf Einladung der Gemeinde Fürstenberg (Weser) hatten Studierende der HAWK in Holzminden mit großem Engagement ihre Semesterarbeiten im Museum Schloss Fürstenberg präsentiert. Im Anschluss konnten die sonst unzugänglichen Manufakturbauten des 18. Jahrhunderts besichtigt werden. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Freundeskreis Fürstenberger Porzellan e. V. Diese Präsentation war der öffentliche Höhepunkt eines aufwändigen Praxisprojektes an der HAWK. Lesen Sie hier die Geschichte dahinter. 

Der Bachelorstudiengang Baumanagement mit den Schwerpunkten Hochbau und Ingenieurbau an der HAWK in Holzminden bildet seine Studierenden zu Ingenieur/inn/en mit Managementfähigkeiten aus. Nach ihrem Abschluss vereinen sie u. a. Kenntnisse aus den Bereichen Architektur und Bauingenieurwesen. Außerdem erfüllt der Studiengang die Voraussetzung der Bauvorlageberechtigung. Am Ende ihres siebensemestrigen Studiums führen die Studierenden ihr erworbenes Wissen in einem groß angelegten Projekt zusammen: An einem realen Objekt wenden sie in Gruppenarbeit berufspraktische Kenntnisse und Methoden an, um Sanierungs- und Umnutzungskonzepte zu erstellen. Dieses Jahr beteiligte sich die Hochschule damit am Tag des offenen Denkmals.

„Wir legen im Studiengang Baumanagement besonderen Wert auf Praxisnähe“, betont Prof. Dr. Bernd Kubat, Projektleiter und zuständig für Massivbau und Baukonstruktion. „Darum gibt es im Studienverlauf von Beginn an Projekte und Exkursionen zu verschiedenen Themen. Im Projekt des sechsten Semesters geht es um Bauen im Bestand.“

Dazu beschäftigten sich 38 Studierende im Sommersemester 2019 mit der Alten Windmühle in Fürstenberg, einem bedeutenden technikgeschichtlichen Denkmal aus dem Zeitalter des Barock. Das Fachwerkgebäude sollte ursprünglich den ansässigen Bauern als Mühle dienen, wurde jedoch nach dem Tod des Architekten als Laborgebäude einer der ältesten europäischen Porzellanmanufakturen genutzt. Dadurch ergaben sich für das Projekt spezielle Rahmenbedingungen, weiß Prof. Reinhard Lamers, ebenfalls Projektleiter und zuständig für Baukonstruktion und Bauphysik: „Bei der Sanierung und Umnutzung eines solchen Gebäudes sind zum Beispiel Aspekte der Denkmalpflege zu berücksichtigen. Um ein solches Denkmal zu verstehen, sind natürlich grundsolide baukonstruktive und baupraktische Kenntnisse von Nöten. Außerdem sollten die Studierenden in ihren Konzepten Vorgaben der Energieeinsparverordnung einbeziehen.“

Die Geschichte des Gebäudes als Inspiration

Zur Einstimmung auf die Aufgabenstellung erfolgte zunächst ein Impulsvortrag mit Ortsbegehung. Archäologe Dr. Stefan Krabath, Referatsleiter am Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven, referierte über die Geschichte und Nutzung der Alten Windmühle. Sie gehört zu den Labor- und Produktionsgebäuden der frühen Porzellanherstellung in Fürstenberg, die bei archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen entdeckt wurden. „Technikgeschichtlich und archäologisch stellen die Bauwerke ein Ensemble von europäischem Rang dar.“

Bauaufnahme, Schadensanalyse und statische Berechnungen

Für die Konzepterstellung starteten die Studierenden mit einer Bauaufnahme. Dazu stehen in der HAWK moderne Methoden und Geräte zur Verfügung, wie z. B. ein 3D-Laserscanner. Die Gruppe, die sich mit der Fassade des Gebäudes beschäftigte, setzte zusätzlich eine privat organisierte Drohne ein. „Wir wollten auch das Dach erfassen, um für das Sanierungskonzept einen Dachentwässerungsplan erstellen zu können“, berichtet Carmela Palinkas. „Außerdem konnten wir mit den Drohnenaufnahmen das Grundstück besser überblicken.“ Eine weitere Gruppe erstellte ein 3D-Modell des Schornsteins. Dazu nutzten sie zum einen die Messungen der anderen Gruppen und zum anderen eine Schornsteinkamera. „Uns interessierten zum Beispiel der genaue Verlauf der Züge und ihre Innenmaße sowie die Frage, wo sich die Schornsteinsohle befindet“, erklärt Thomas von Heesen. „Nur mit der Schornsteinkamera war diese ganzheitliche Bauaufnahme möglich.“ Das Gerät lieh sich der gelernte Schornsteinfegermeister von einem Freund. Die Ergebnisse dienten als Vorbereitung für die weitere Entwurfsplanung.

Eine Schadenskartierung und -analyse gab Aufschluss über den Ist-Zustand des Gebäudes. Bei diesen Arbeiten waren Labormitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Vermessung, Bauwerkserhaltung, Bauchemie und Baubiologie beteiligt. „Die Lehrenden haben uns während der gesamten Projektphase sehr gut betreut und standen bei Fragen jederzeit zur Verfügung“, betont Carmela Palinkas. Zusätzlich führten die Studierenden computergestützt statische Berechnungen durch. Die Quintessenz aller Untersuchungen floss in die Sanierungs- und Umnutzungskonzepte ein.

Sanierung und Umnutzung des Bestandsgebäudes

Auf Grundlage der gesammelten Daten planten die Studierenden die Umnutzung der alten Windmühle. Dazu erstellten sie für die Restnutzungszeit Planunterlagen, Baubeschreibung, Leistungsverordnung des weiteren Rohbaus, Bauabläufe, Termine und Kosten.

Eine Gruppe richtete einen Escape-Room mit Eisdiele und Lounge ein, eine andere plante ein Mehrgenerationenwohnhaus und eine dritte kombinierte Wohnraum mit Arztpraxen. Eine vierte Gruppe entwarf ein Informationszentrum für den Raum Fürstenberg/Höxter. Mit „Porzipizza“ entwarf eine weitere Gruppe ein kulinarisch-kulturelles Angebot, das eine Pizzeria mit einem Mini-Museum vereint, um der Geschichte des Gebäudes Rechnung zu tragen. Ähnlich dachte eine sechste Gruppe, die ein multifunktionales Gebäude mit Hofcafé, Dorfgemeinschaftsraum, Porzellanmuseum und -werkstatt entwarf.

Präsentationen und Führungen beim Tag des offenen Denkmals

Ihre Ergebnisse präsentierten die Studierenden beim Tag des offenen Denkmals in Form von Kurzvorträgen und Postern. Die Geschichte der Manufakturbauten, zu denen neben der Alten Windmühle auch das Brennhaus mit den ältesten erhaltenen Porzellanöfen und die ehemalige Arbeitersiedlung zählen, wurde im Rahmen von Führungen erläutert. „Nirgendwo sonst lässt sich die Geschichte der frühen Porzellanproduktion so eindrucksvoll anhand zeitgenössischer Anlagen vermitteln wie in Fürstenberg“, betont Dr. Sonja König, Abteilungsleiterin beim Archäologischen Dienst der Ostfriesischen Landschaft in Aurich. 

„Das Projekt ist sehr praxisnah“, sagt Carmen Palinkas. Besonders positiv bewertet sie die Auseinandersetzung mit einem denkmalgeschützten Gebäude. „Mit der Substanz eines solchen Objekts muss man ganz anders umgehen als mit einem Neubau, und es sind bestimmte Vorschriften zu bedenken.“ Die Studierenden des Studiengangs Baumanagement konnten sich in diesem Projekt problemorientiert mit verschiedenen Aufgabenfeldern ihres späteren Berufes auseinandersetzen und gaben mit ihren Studienarbeiten wichtige Impulse für die zukünftige Erhaltung und Nutzung der Alten Windmühle, eines überregional bedeutenden Denkmals der Technikgeschichte.

Fragen zum Studium beantwortet Cordula Watermann (E-Mail: studieninfo.m@hawk.de, Tel.: 05531/126-101). Fragen zu den historischen Gebäuden beantwortet Dr. Stefan Krabath (E-Mail: krabath@nihk.de, Tel.: 04421/915-113).

Foto: Katharina Lange

Freitag, 20. September 2019 10:18 Uhr

Beverungen (r). Am Donnerstag, den 26. September 2019 heißt es „Vorhang auf“ für die neue Theatersaison. Die Kulturgemeinschaft Beverungen startet mit einem spektakulären „Stan & Olli- StummfilmKonzert“. Beginn ist um 20 Uhr in der Stadthalle.

Stephan Graf von Bothmer gehört zu den angesagtesten Stummfilmmusikern in Deutschland. Seine Konzerte sind ausgefeilte Shows mit einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Vorfilmen, Musik und Infotainment. Voll Spaß und Lebensfreude untermalt er populäre Stummfilmklassiker ebenso wie spannende Entdeckungen perfekt synchron und live am Flügel. Film und Musik verschmelzen in seinen StummfilmKonzerten zu einer neuen, expressiven Einheit.

In Beverungen interpretiert Stephan Graf von Bothmer die besten Filme von Stan und Olli, dem erfolgreichsten Komiker Duo aller Zeiten. Stan Laurel & Oliver Hardy, hierzulande bekannt als Dick und Doof, haben den Slapstick mit ihrer einzigartigen Langsamkeit revolutioniert. Ende der zwanziger Jahre sind sie auf dem Höhepunkt ihrer Kunst, Pioniere in der Welt des Humors, stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Immer wieder geraten sie in halsbrecherische Situationen und säen Chaos und Zerstörung. Häuser und Automobile, die Symbole des „American Dreams“, verwandeln sich in ihrer Gegenwart in Schrotthaufen. Angst haben sie nur vor ihrer eigenen Courage und dem weiblichen Charme.

Stephan Graf von Bothmer komponiert dabei seine Live-Filmmusik präzise und so geschickt, dass die Gags vollkommen frisch und spontan rüberkommen - Tränen lachen inklusive! Karten sind im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Birgit Meixner _ Deutsche Kinemathek

Donnerstag, 19. September 2019 12:43 Uhr

Ottbergen (r). Nicht nur von außen präsentieren sich die Eier vom Buchenhof in Höxter Ottbergen wohlgeformt, auch unter der Schale ist es richtig appetitlich – ein intensives Eigelb und ein aromatischer Geschmack überzeugen. Mit seinen unterschiedlichen Produkten und einer eigenen Schlachtung bietet der neue Kulturland-Partner „Buchenhof“ beste Qualität aus der Region. 

Für die Landwirte Iris und Karlheinz Spieker-Siebrecht bedeutet das tiergerechte Leben eine Selbstverständlichkeit. „Den Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen, ist für uns eine Verpflichtung und der einzig gangbare Weg in der Landwirtschaft.“ Und das gilt nicht nur für die rund 250 Hennen im Freien vor und im schützenden Hühnermobil, sondern auch für jene 250 Legehennen im festen Stall, die ebenfalls viel Bewegungsmöglichkeiten und Platz zum Scharren haben sowie Staubbäder gegen Milben nehmen können. Vor Jahren hat die ausgebildete Landwirtin ganz klein mit zehn Hühnern angefangen, Eier direkt zu vermarkten. Inzwischen sind die Eier vom Buchenhof ein echter Verkaufsschlager, nicht nur direkt vor Ort, sondern auch im nahegelegenen Supermarkt. „Das hat sich wirklich gut entwickelt“, sagt Iris Spieker-Siebrecht, die sich über viele Stammkunden aus der Region freut und die Eier in Bruchhausen, Höxter und auch in Ovenhausen verteilt.

Außerdem werden die Eier auch im eigenen, kleinen Hofladen verkauft. „Und unsere Kunden sind bereit, ein wenig mehr zu bezahlen, um hochwertige Lebensmittel zu erhalten“, erklärt die Landwirtin und macht darauf aufmerksam, dass bei allen Diskussionen um Tierhaltung und Massenproduktion es die Verbraucher in der Hand haben, bewusst gute Lebensmittel einzukaufen.

Neben dem Federvieh leben auch Deutsche Schwarzkopf-Schafe rund um den Buchenhof. Auch dort steht die natürliche Tierhaltung im Herdenverband im Mittelpunkt. Und wenn eines der neugeborenen Lämmer nicht so gut drauf ist und nicht alleine trinken kann, wird die Küche im Buchenhof kurzerhand als „Säuglingsstation“ umgebaut und das schwache Tier von Iris Spieker-Siebrecht mit der Flasche in einer Wanne aufgezogen. „Ich habe schon immer gern mit Tieren gearbeitet. Wir sehen sie als Lebewesen und nicht nur als reine Produktionsfaktoren“, sagt die Landwirtin, welche auch auf einem Bauernhof groß geworden ist und nun in ihrer eigenen Familie mit den vielfältigen Aufgaben am Tag sehr zufrieden wirkt. Trotz vieler idyllischer Momente weiß die Familie Spieker-Siebrecht, dass sie zwar mit, aber auch von den Tieren lebt. Und die Romantik ist spätestens dann vorbei, wenn die Tiere geschlachtet werden. Zum Glück im eigenen zugelassenen Schlachthaus. Denn die Räumlichkeiten im eigenen Betrieb bedeuten für die Tiere kurze Wege und vor allem keinen Stress. 

Auf Bestellung gibt es vom Buchenhof frisches Lamm- Rind- und Geflügelfleisch. Die Qualität des frischen Lammfleisches hat sich inzwischen herumgesprochen. Nicht nur Kunden aus dem Kulturland, auch verschiedene türkische Lebensmittelhändler haben das Buchenhof-Fleisch für sich entdeckt, es wird bis nach Bielefeld geliefert.

Foto: Irina Jansen, GfW Höxter

Donnerstag, 19. September 2019 10:52 Uhr

Kreis Höxter (r). Das Telefon klingelt. Eine unbekannte Stimme meldet sich. Sie behauptet, ein Enkel zu sein oder womöglich ein Polizeibeamter. Und nun? Wie verhält man sich richtig, um nicht Opfer von Betrügern am Telefon oder an der Haustür zu werden? Die Polizei Höxter hat in zwei neuen Broschüren wertvolle Hinweise zusammengestellt, wie man Gefahren am Telefon oder an der Tür erkennt und richtig handelt. "Haben Sie keine Scheu, Nein zu sagen oder ein Telefongespräch einfach zu beenden", rät Katharina Willberg vom Bereich Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Höxter.

Die Hinweise der Polizei richten sich insbesondere an Seniorinnen und Senioren, welche von Betrügern erfahrungsgemäß bevorzugt angegangen werden. Die Faltblätter bieten aber auch nützliche Tipps für alle anderen, die sich vor Betrugsversuchen schützen wollen. Beschrieben werden zunächst das typische Täterverhalten und die Tricks, mit denen die Täter an Wertgegenstände oder Geld ihrer Opfer gelangen wollen. "Grundsätzlich gilt: Misstrauisch bleiben, auch wenn die Täter oftmals höflich und redegewandt auftreten", betont Katharina Willberg. Weiterhin geben die Faltblätter Ratschläge, wie man bei einem merkwürdigen Anruf oder Haustür-Besuch am besten reagiert: "Wenn einem etwas seltsam vorkommt, das Telefongespräch beenden oder die Wohnungstür schließen und den Notruf 110 wählen."

Die kostenlosen Faltblätter werden in diesen Tagen an vielen öffentlichen Stellen im Kreisgebiet ausgelegt und sind selbstverständlich auch bei den Polizeiwachen in Höxter, Bad Driburg und Warburg erhältlich. Katharina Willberg (Telefon 05271/962-1353) informiert auch gern im Rahmen von Gruppenvorträgen über Kriminalität zum Nachteil von Senioren und Seniorinnen. Für weitere Fragen zum Opferschutz steht Judith Fabeck (05271/962-1350) gerne zur Verfügung.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Blaulicht
Montag, 16. September 2019 10:33 Uhr
Rettungsgerät von Feuerwehrfahrzeug entfernt
Montag, 16. September 2019 10:32 Uhr

Steinheim (red). Der Polizei in Höxter wurden am Samstag, 14. September, gegen 14.34 Uhr über den Polizeinotruf massive Schussabgaben im Rahmen einer Feierlichkeit in der Bahnhofstraße in Steinheim gemeldet. Vor Ort konnte durch die Einsatzmittel der Polizei Lippe und Höxter eine Feier von türkischen Bürgern festgestellt werden. Bei der Festivität handelte es sich offenbar um die Abholung eines Bräutigams zu seiner Hochzeitsfeier. Die Polizeibeamten konnten vor Ort zwei Personen ermitteln, die zuvor dort Schüsse in die Luft abgegeben hatten. In einem Pkw wurden die Beamten fündig und entdeckten vier Schreckschusspistolen und Munition. Gegen die ermittelten Personen wurden Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstattet und die Waffen samt Munition sichergestellt.

 

Sonntag, 15. September 2019 18:31 Uhr

Albaxen (red). Feuer Wald: In Albaxen am Ortsausgang Richtung Bödexen brannte eine Holzhütte in einem kleinen Waldstück. Das Feuer hatte sich bereits auf die umstehenden Fichten ausgebreitet. Am frühen Sonntagmorgen gegen 03:30 Uhr stand die 20 Quadratmeter große Holzhütte in Flammen. Mit vier Einsatzfahrzeugen rückten die Feuerwehren aus Albaxen und Stahle unter der Einsatzleitung von Andreas Mühlen an. Nach einer Erkundung führten die Wehrleute einen Löschangriff unter Atemschutz durch, um die Hütte und die Bäume rundum zu löschen. Das Feuer ist schnell unter Kontrolle, eine Ausbreitung wurde verhindert. Nach einer Nachkontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Der Einsatz war nach sechs Stunden beendet.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

 

Freitag, 13. September 2019 08:04 Uhr

Beverungen (r). Aus bislang nicht bekannten Gründen ist am Donnerstag, 12.09.2019, gegen 13:30 Uhr, ein 54-jähriger Mann aus Höxter mit seinem Ford auf der Bundesstraße 241, in Beverungen Dalhausen, in einen geparktes Fahrzeug geraten. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann die Ortsdurchfahrt von Dalhausen in Richtung Borgholz. In Höhe des Hauses Untere Hauptstraße 127 kam es dann zum Zusammenstoß mit einem geparkten Ford. Durch den Unfall wurde der Höxteraner schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Auf Grund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und der polizeilichen Unfallaufnahme war die Ortsdurchfahrt von Dalhausen für zwei Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Eine Umleitung wurde für diese Zeit eingerichtet.

Foto: Symbolbild

Freitag, 13. September 2019 08:02 Uhr

Höxter (r). Ein 29-Jähirger aus Höxter wurde am Donnerstag, 12.09.2019, gegen 23.55 Uhr, auf dem Gelände eines Baumarktes an der Corveyer Allee in Höxter aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen wurde dem Mann von einer bisher unbekannten Person die Flüssigkeit, vermutlich Pfefferspray, ins Gesicht gesprüht. Der Geschädigte, der offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol sowie von Betäubungsmittel stand, reagierte besonders stark auf das Pfefferspray, so dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Bei dem Mann wurden noch Betäubungsmittel gefunden. Die Polizei in Höxter, 05271 - 9620, fragt, wer zur angegebenen Zeit möglicherweise einen Streit beobachtet hat und Hinweise auf den bisher unbekannten Täter geben kann.

Foto: Symbolbild

Politik
Samstag, 14. September 2019 07:00 Uhr
Frauen Union Kreisverband Höxter:Wiedereinführung der Meisterpflicht schützt Ausbildungs-, Lohn- und Sozialstandards und stärkt den Verbraucherschutz!“
Freitag, 13. September 2019 09:53 Uhr

Kreis Höxter (r). Gefragte Experten in Düsseldorf und Berlin sind in dieser Woche die Vertreter der Bürgerinitiativen aus dem Hochstift zum Thema Windkraft, Hubertus Nolte (Bad Wünnenberg) und Heiner Brinkmann (Neuenbeken). Hubertus Nolte stand als Sachverständiger den Abgeordneten des Landtagsausschusses Wirtschaft, Energie und Landesplanung, darunter auch die beiden Hochstift-Abgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer (CDU, Paderborn-Land) und Matthias Goeken (CDU, Höxter), Rede und Antwort. In der Anhörung zum Thema Windenergieausbau, welche von Matthias Goeken (stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung) geleitet wurde, tauschten die Experten und die Abgeordneten zahlreiche Argumente aus. Heiner Brinkmann folgte der Einladung von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zum Windenergie-Gipfel in Berlin. Beide forderten eine bessere Steuerung und eine gerechtere Lastenverteilung bei der Energiewende ein. Sie lobten die Initiative der Landesregierung, das direkte Gespräch mit den Bürgerinitiativen vor Ort zu suchen und beklagten die Kampagne der Windenergiebranche gegen die Naturschutzverbände, die sich seit Jahren gegen die Zerstörung von wertvollen Natur- und Lebensräumen einsetzen. Mit den heimischen CDU-Politikern sind sie sich darin einig, dass die Energiewende nur mit den Bürgen und nicht gegen die Bürgerinteressen zu erreichen sei. Um die Akzeptanz vor Ort wiederherzustellen, sei es erforderlich, dass den Kommunen die Planungshoheit zurückgegeben werde, stellten Brinkmann und Nolte in ihren Beiträgen fest.

Foto: Landtagsbüro Matthias Goeken MdL

Donnerstag, 12. September 2019 09:33 Uhr

Höxter (r). Antrag zur Tagesordnung der Ratssitzung am 19. September 2019: Internationale Klimaschutzvereinbarung lokal umsetzen:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

im Namen meiner Fraktion beantrage ich, den genannten Punkt zur Beschlussfassung auf die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung zu setzen.

Beschlussvorschlag (gemäß der Erklärung des Klimanotstands, Ratsbeschluss vom 27. Juni 2019, und in Anlehnung an den Beschluss des Konstanzer Gemeinderates, Frühjahr 2019)

Der Rat der Stadt Höxter

• erkennt die Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen als eine Aufgabe von höchster Priorität an,

• erkennt, dass die bisherigen Maßnahmen und Planungen vor Ort nicht ausreichen, um den nötigen lokalen Beitrag zu leisten, das Klimaschutzziel der Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu erreichen,

• berücksichtigt ab sofort die Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Entscheidungen und bevorzugt Lösungen, die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken,

• stellt fest, dass das integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK) vom Dezember 2014 aktuell nicht umgesetzt wird, und wird beraten, wie die Umsetzung unter Berücksichtigung des 1,5-Grad-Ziels in Zukunft sichergestellt werden kann,

• fordert den Bürgermeister auf, dem Stadtrat und der Öffentlichkeit jährlich über Fortschritte und Schwierigkeiten bei der Erreichung des Klimaschutzziels Bericht zu erstatten.

Begründung (erster Absatz gemäß Beschluss des Konstanzer Gemeinderates)

Der Klimawandel ist nicht nur ein Umweltproblem: Er ist ein Wirtschafts-, Sicherheits-, Gesundheits- und Artenschutzproblem und eine Gefahr für den Frieden. Wissenschaftler*innen warnen immer dringlicher: Das Zeitfenster, das uns noch bleibt, um unsere Lebensgrundlage auf Dauer zu sichern, schließt sich rasant. Das Tempo, das momentan beim Klimaschutz an den Tag gelegt wird, reicht bei weitem nicht aus, um unseren jüngsten Mitbürger*innen eine sichere Zukunftsperspektive zu bieten. Im Sinne der Generationengerechtigkeit ist es deshalb zwingend erforderlich, schnellstmöglich große Emissionsreduktionen zu erreichen, bereits angehäufte Versäumnisse aufzuholen und kommenden Generationen ihre Handlungsspielräume zu bewahren. Es liegt in der Verantwortung der Kommune, ihre gesamte Gestaltungsmacht auszunutzen, um der Notwendigkeit und Dringlichkeit der Klimakrise gerecht zu werden und diese endlich als das zu behandeln, was sie ist: eine existentielle Krise.

Die Klimakonferenz von Paris (November 2015) sprach von dem Ziel, dass wir deutlich unter 2 Grad globaler Erwärmung bleiben müssen. Zur Einhaltung dieses Klimaziels von Paris hat sich Deutschland international verpflichtet. Der präzisierende Sonderbericht des Weltklimarats IPCC vom Oktober 2018 betont die Machbarkeit des 1,5-Grad-Klimaziels und zugleich, dass die Einhaltung dieser Grenze von 1,5 Grad absolut notwendig ist, um die Auswirkungen des Klimawandels und die damit einhergehenden Risiken für Menschen und Ökosysteme zu begrenzen. Dazu müssen die globalen CO2-Emissionen bis 2030 um rund 45% sinken und um etwa 2050 auf klimaneutralem Niveau sein.

Umgerechnet auf die CO2-Emissionen Pro-Kopf und Jahr bedeutet das laut Umweltbundesamt eine Reduktion auf 1 t CO2 im Jahre 2050. Zum Vergleich: Das Klimaschutzkonzept hat für Höxter für 2012 einen Pro-Kopf-CO2-Ausstoß von 14 t ermittelt. Klimaschutz ist also eine Verpflichtung und eine enorme Herausforderung, aber zugleich eine Chance. Die Chance, dauerhaft Energiekosten zu senken, kommunale wie private Haushalte zu entlasten, die lokale und regionale Wertschöpfung zu steigern und die Lebensqualität und Attraktivität unserer Stadt zu erhöhen. Investitionen in den Klimaschutz sind also nicht nur dringend notwendig, sondern auch lohnend.

Zu Recht wurde in der Ratssitzung am 27. Juni 2019 einvernehmlich darauf hingewiesen, dass die rein formale Erklärung des Klimanotstands für sich genommen keine Auswirkungen hat. Ebenso wurde einhellig erklärt, das bestehende Klimaschutzkonzept umsetzen zu wollen. Der hiermit unterbreitete Beschlussvorschlag präzisiert diese politische Willenserklärung und öffnet den Weg für weitere politische Beschlüsse und konkrete Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ludger Roters (Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Höxter"

*Für die Inhalte eines "Leserbriefs" ist einzig der genannte Autor verantwortlich, Höxter News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Höxter News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

Foto: Symbolbild

 

Wirtschaft
Montag, 05. August 2019 10:47 Uhr
„Gastro-Obolus“ steht Beschäftigten zu - NGG warnt Gastronomen im Kreis Höxter vor Trinkgeld-Trickserei
Montag, 29. Juli 2019 10:51 Uhr

Kreis Höxter (r). Kneipe in Gefahr: Innerhalb von zehn Jahren haben 71Gastro-Betriebe imKreis Höxtergeschlossen. Zwischen 2007 und 2017 hat damit jede vierte Gaststätte, Kneipe oder Eisdiele zugemacht. Zuletzt zählte der Kreisnoch 189 gastronomische Betriebe, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Detmold-Paderbornberuft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Landesamts –und warnt vor einem weiteren Kneipensterben. „Vom Fußballabend in der Bar bis zum Grünkohlessen mit dem Sportverein –die Gastronomie steht für ein Stück Lebensqualität“, sagt NGG-Geschäftsführer ArminWiese. Mit den Betriebsschließungen stehe nicht nur ein wichtiger Teil der Alltagskultur auf dem Spiel. Es seien auch etliche Arbeitsplätze in der Region in Gefahr.

Wiese macht für den Trend unter anderem die harten Arbeitsbedingungen in der Branche verantwortlich. „Nachts und am Wochenende hinterm Tresen zu stehen, das wollen viele nicht mehr. Deshalb hat die Branche schon heute mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen“, so der Gewerkschafter. Ein entscheidendes Mittel gegen das „Gastro-Sterben“ sei deshalb, die Branche bei Löhnen und Arbeitsbedingungen attraktiver zu machen. Mit einem Tarifvertrag, der NRW-weit für alle Restaurants und Gaststätten gilt, habe man hier „einen wichtigen Schritt“ gemacht. Allerdings müssten sich noch viel mehr Gastronomen daran halten.

Aber auch den Wirten selbst fehle oft ein Nachfolger, um den Betrieb weiterzuführen, so Wiese. „Außerdem müssen sich die Gastronomen gegen Pleiten absichern. Dazu gehört das nötige betriebswirtschaftliche Know-how. Genauso aber originelle Ideen, wie man eine Gaststätte zum Treffpunkt für junge Leute macht.“ Die Gewerkschaft NGG sieht dabei auch die Verbraucher in der Verantwortung. „Statt das Feierabendbier zuhause zu trinken, kann man einfach mal wieder in die Kneipe gehen. Das macht Spaß und ist geselliger“, so Wiese weiter.

In ganz Nordrhein-Westfalen ging die Zahl der Gastro-Betriebe nach Angaben des Statistischen Landesamtes seit 2007 um gut elf Prozent zurück. Von damals rund 28.000 Restaurants, Kneipen und Gaststätten waren im vorletzten Jahr nur noch 24.900 geöffnet.

Foto: NGG

Mittwoch, 10. Juli 2019 14:14 Uhr

Kreis Höxter (r). Für Studenten ist es eine Selbstverständlichkeit, jetzt kommt es auch für Azubis – ein vergünstigtes Ticket für Bus und Bahn. Doch für viele der 3.000 Auszubildenden im Kreis Höxter dürfte die Monatskarte, die ab August zu haben ist, zu teuer sein. Davon geht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aus. „Das Ticket kostet 62 Euro für einen Verkehrsverbund und 82 Euro für ganz NRW. Mancher Berufsstarter muss da schon genau rechnen, ob er sich das leisten kann“, sagt der Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn, Armin Wiese. So verdiene etwa ein angehender Koch im ersten Lehrjahr 750 Euro pro Monat. Der Ticketpreis sei da „alles andere als ein Pappenstiel“, betont Wiese.

Die Gewerkschaft NGG hatte sich zusammen mit dem DGB jahrelang für die Einführung eines Azubi-Tickets in NRW starkgemacht. „Angesichts steigender Mieten in den Großstädten und überfüllter Straßen sind immer mehr Azubis auf das Pendeln im Nahverkehr angewiesen. Die Einführung eines ÖPNV-Ticket war überfällig“, so Wiese. Der Fahrschein erleichtere es Berufsanfängern, zur Arbeit oder zur Berufsschule zu kommen. Außerdem gehe es um ein Stück Lebensqualität. „Ob Verwandtschaftsbesuch, Kino oder Kneipenabend – das Ticket hilft dabei, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.“

Wer jedoch an einer Hochschule eingeschrieben ist, zahlt für ein NRW-Semesterticket lediglich um die 170 Euro – und kann damit sechs Monate lang fahren. „In dieser Größenordnung sollte sich auch das Azubi-Ticket bewegen“, fordert Wiese. Die NGG Detmold-Paderborn ruft Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) nun zu Nachverhandlungen mit den Verkehrsbetrieben auf. Notfalls müssten zusätzliche Haushaltsmittel aufgebracht werden. Armin Wiese: „Mobilität ist zu einer entscheidenden Frage für Berufsanfänger geworden. Das darf nicht am Geld scheitern.“

Foto: NGG-Region Detmold-Paderborn

Sport
Sonntag, 15. September 2019 06:00 Uhr
„Schmerzfreie Gelenke“ - 10-wöchiges neues Sportangebot des Handball- und Leichtathletik-Clubs Höxter (HLC)
Montag, 09. September 2019 08:49 Uhr

Höxter (r). Der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC) weist darauf hin, dass die Sportabzeichenaktion 2019 in die letzte Runde geht. Im September haben Interessierte noch die Möglichkeit, sich das begehrte Abzeichen abnehmen zu lassen. Termine sind der 11., 18. und 25.09. jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr auf der Höxteraner Weserkampfbahn. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen zum Sportabzeichen sind unter www.hlc-hoexter.de abrufbar.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 05. September 2019 10:24 Uhr

Brakel (r). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nur noch wenige Tage, dann heißt es im Generationenpark Lütkerlinde in Brakel: „Bewegung, Begegnung, Spaß – für Vielfalt in Gesellschaft und im Sport“. Unter diesem Motto steht das zweite Interkulturelle Sport- und Spielfest des Kreises Höxter, das am Samstag, 7. September, um 11 Uhr beginnt.

„Für jede Altersgruppe ist etwas dabei“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Fest bietet allen Besuchern vor allem auch die Gelegenheit, einmal eine Sportart auszuprobieren, die man noch nicht kennt. Das Angebot reicht vom Klettersport über Aikido und Thai-Kickboxen bis hin zu Cricket, Bogensport, Inliner-Hockey, Voltigieren, Bubble Soccer oder Fußballdarts. In begrenzter Anzahl können Kinder und Jugendliche eine Seifenkiste bauen und an einem Seifenkistenrennen teilnehmen. Hierfür wird von 13 bis 16 Uhr die Straße Lütkerlinde zwischen dem Zugang zum Generationenpark und der Einmündung „heilige Seele“ für den Verkehr gesperrt. Für die kleinen Gäste gibt es unter vielen anderen Aktivitäten eine Kinderolympiade, eine Hüpfburg, Tanz und Trommeln, einen Fahrradparcours und in einem begrenzten Zeitrahmen auch Ponyreiten. Die älteren Besucher können unter anderem Schach und Boule sowie Sitzgymnastik und Schwungtuch ausprobieren.

Für das Nachmittagsprogramm ist es den Organisatoren gelungen, den auf der ganzen Welt gefeierten Starjongleur Daniel Hochsteiner zu gewinnen. Zu seinen zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählt unter anderem sein Sieg beim Welt Circus Variete Festival. Der Weltklasse-Jongleur wird in Brakel seine hohe Kunst passend zum Sportfest auch mit Tennisschlägern präsentieren. Der Zirkus Kumpulus aus Steinheim ist ebenfalls dabei und zeigt Kunststücke der Jonglage und Akrobatik. Der Weltmeister Hasan Habeeb zeigt mit seinen Trainingsgruppen, wie Muay-Thai Kickboxen aussieht und lädt danach auch zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass für die Aktivitäten in der Sporthalle sowie in der Kletterhalle saubere Schuhe benötigt werden. Anmeldungen für einen Infostand von Vereinen und Organisationen sowie für die Turniere (Beachvolleyball und Kicker) sind noch bis zum 3. September auf der Internetseite des Kreissportbundes Höxter (www.ksb-hoexter.de) möglich, Kurzentschlossene können sich für die Turniere aber auch spontan vor Ort anmelden. Die Siegerehrung mit der Übergabe der Pokale und Medaillen wird auf der Bühne durchgeführt. Die genauen Uhrzeiten zu den einzelnen Aktivitäten und zum Bühnenprogramm kann man ebenfalls auf der Internetseite des Kommunalen Integrationszentrums einsehen: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: Daniel Hochsteiner

Panorama
Freitag, 05. Juli 2019 09:39 Uhr
Asklepios unterstützt deutsche Olympia-Hoffnungsträger
Donnerstag, 27. Juni 2019 11:14 Uhr

Borgentreich (red) Zum schon traditionellen Sommerfest lädt die BSG Borgentreich ihre Mitglieder und Reha-Sportler für Freitag, 28. Juni, ab 19.00 Uhr ein. Erstmalig in diesem Jahr findet die Feier in der Grillhütte der Feuerwehr in Peckelsheim (Zufahrt „Am neuen Teich“) statt. BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich: „Wir haben uns wieder auf Unterhaltung, gute Verpflegung und nette Gespräche vorbereitet.“ Für die, die nicht selbst fahren können oder wollen, ist ein kostenloser Bus-Zubringerdienst eingerichtet: Der Bus fährt um 18.30 Uhr am ZOB Borgentreich ab und hält auf der Strecke noch an der Schützenhalle und in Eissen. Die Rückfahrt ist für 22.30 Uhr vorgesehen.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das noch unter Telefon 05643/1486 nachholen.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 23. Juni 2019 07:00 Uhr

Lemgo/Höxter (r). Am 27. Juni 2019 lädt die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe alle ein, die sich für ein Studium interessieren oder bereits an der Hochschule studieren und weitere Informationen suchen: zu Studiengängen in Lemgo, Detmold und Höxter, zur Studienfinanzierung und besonderen Förderprogrammen der TH OWL.

Wer im Wintersemester 2019/2020 sein Studium an der Technischen Hochschule OWL starten möchte, kann sich bis zum 15. Juli dafür bewerben. Zweieinhalb Wochen vor dem Ende dieser Frist lädt die TH OWL zum „Langen Abend der Studienberatung“ und erstmalig auch „Studienfinanzierung“ nach Lemgo ein. Im Foyer des Hauptgebäudes (Campusallee 12) erwartet die Besucherinnen und Besucher von 17 bis 20 Uhr ein breites Angebot: Die Zentrale Studienberatung informiert und berät über die 50 Studiengänge, die in Lemgo, Detmold und Höxter angeboten werden. Die Studieninteressierten können das Team mit Fragen von der Zulassung über Praktika bis zur Studienfinanzierung löchern. Das Team des Talentscouting OWL und die Agentur für Arbeit Detmold stehen ebenfalls für Fragen bereit. Das Immatrikulationsamt bietet an diesem Abend die Möglichkeit, sich direkt vor Ort für einen Studiengang zu bewerben.

Der Career Service der TH OWL stellt ebenfalls sein Angebot vor: Von der Hilfe bei der Karriereplanung bis zum Bewerbungscoaching unterstützt er Studierende beim Übergang aus der Hochschule in die Berufstätigkeit. Auch wer schon an der TH OWL studiert, ist eingeladen, sich an diesem Abend beim Career Service zu informieren. Zu Fördermöglichkeiten durch Stipendienstehen die Teams von neun Förderprogrammen Rede und Antwort und das Amt für Ausbildungsförderung des Studierendenwerks Bielefeld informiert zum Thema BAföG.

„Mit dem Langen Abend der Studienberatung und Studienfinanzierung bieten wir ein breites und trotzdem gebündeltes Beratungsangebot. Damit ermöglichen wir es vor allem auch den Kurzentschlossenen, sich noch für das kommende Wintersemester umfassend informieren und beraten zu lassen, um sich anschließend fristgerecht zu bewerben und einzuschreiben“, sagt Hanna Lohau, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Das Studienangebot der TH OWL reicht von Ingenieurwissenschaften über gestalterische Fächer bis hin zu Wirtschaftswissenschaften. Erstmalig zum Wintersemester 2019/2020 angeboten wird der Bachelor-Studiengang Energiemanagement und industrielle Klimaschutztechnologie.

Weitere Informationen zum Studium an der TH OWL: www.th-owl.de/studium

Foto: Symbolbild

 

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

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