Kreis Höxter (red). Die Frauen Union im Kreis Höxter hat im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl einen Kandidatencheck mit den Bewerbern um die Landtagskandidatur durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, zentrale frauen- und gesellschaftspolitische Themen frühzeitig in den direkten Austausch einzubringen und Erwartungen der Frauen Union sichtbar zu machen.
An dem Gespräch nahmen Phillip Frahmke, Robin Lintemeier, Christoph Schünemann und Fabian Wöstefeld teil. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre stellten sie sich den Fragen der Teilnehmerinnen und erläuterten ihre politischen Positionen.
Im Mittelpunkt standen insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Förderung von Frauen in Führungspositionen, Fragen der inneren Sicherheit sowie die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen.
„Diese Themen sind für uns von zentraler Bedeutung, weil sie den Alltag vieler Menschen unmittelbar betreffen und politische Antworten erfordern“, erklärte die Kreisvorsitzende der Frauen Union, Viola Wellsow.
Der Austausch sei von Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt gewesen.
„Alle Kandidaten haben sich den Fragen gestellt und ihre Positionen klar dargelegt. Das ist eine gute Grundlage für einen konstruktiven weiteren Prozess“, so Wellsow weiter. „Solche Formate schaffen Transparenz und ermöglichen es, Erwartungen frühzeitig miteinander zu besprechen.“
Im Anschluss an die Veranstaltung erhielten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre persönlichen Eindrücke des Abends anonym zusammenzufassen und den Kandidaten als unmittelbares, nicht wertendes Stimmungsbild zurückzuspiegeln. Dieses Feedback diente ausschließlich der individuellen Rückmeldung aus dem Veranstaltungsformat heraus.
Abschließend betonte die Frauen Union ihren Anspruch, den weiteren Prozess aktiv zu begleiten:
„Wir werden uns auch weiterhin klar inhaltlich einbringen und unsere Positionen vertreten“, sagte Wellsow. „Und selbstverständlich werden wir den Kandidaten, der am Ende nominiert wird, geschlossen unterstützen – mit unseren Themen und unserer ganzen Stärke.
Foto: FU Kreisverband Höxter