Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 14. Dezember 2018 10:59 Uhr
"PASSAGIER 23" - Das Kriminalstück des Bestseller-Autors Sebastian Fitzek kommt nach Beverungen
Freitag, 14. Dezember 2018 10:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Die eng verbundenen Leuchtturm-Projekte „Smart Country Side (SCS)“ und „Digitale Kompetenz für Bürger*innen im ländlichen Raum“ wurden Anfang Dezember 2018 in Bonn gemeinsam mit dem Innovationspreis 2018 vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) ausgezeichnet. Beiden gelang es nach Meinung der Jury in herausragender Weise, Hürden vor Ort zu meistern, bedarfsgerechte Lern- und Bildungsangebote für Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum zu schaffen, soziale Teilhabe der Menschen vor Ort zu stärken sowie bürgerschaftliches Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Schirmherrin des Innovationspreises und Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass das Motto des Wettbewerbs „Regionale Weiterbildung gestalten – Disparitäten überwinden“ eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit beschreibt. Um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu gewähren, benötigen Menschen vor allem in peripheren ländlichen Regionen Zugang zu lebenslanger Bildung. Angebote der Weiterbildung sind ihrer Ansicht nach aber nicht nur für die individuelle Entwicklung essentiell, sondern können auch das Miteinander vor Ort und das Zusammenleben in den Dörfern stärken.

Die Laudatio hielten zwei der Jurymitglieder des Preises für Erwachsenenbildung 2018, Prof. Dr. Caroline Kramer, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Prof. i.R. Dr. Horst Weishaupt, ehem. Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (heute Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation). Sie wiesen darauf hin, dass die beiden prämierten Projekte beispielhaft innovative Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum umsetzen, die dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt und das lokale Selbstbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger wie die Zukunftsfähigkeit ihrer Dörfer zu stärken.++ Mit dem innovativen Vorgehen, zusammen mit den Dorfgemeinschaften bedarfsgerechte digitale Anwendungen zu entwickeln und zu erproben und zeitgleich künftige Dorf-Digital-Experten in digitaler Kompetenz zu schulen, sind die Projekte Smart Country Side und „Digitale Kompetenz“ beispielgebend für andere ländliche Regionen, so die Laudatoren.

Den Innovationpreis entgegen nahmen Landrat Friedhelm Spieker gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Michael Stolte, der SCS-Projektmanagerin Heidrun Wuttke, dem Kreisheimatpfleger und Dorf-Digital-Experten aus Ovenhausen, Hans-Werner Gorzolka, dem Trainer digitaler Kompetenz Mirko Löffelbein und dem Leiter des VHS-Zwecksverbands Diemel-Egge-Weser, Dr. Andreas Knoblauch-Flach. Die VHS Diemel-Egge-Weser war stellvertretend für die Kooperationspartner VHS Höxter-Marienmünster, VHS Brakel, Bad Driburg, Nieheim, Steinheim sowie dem Kreisberufskolleg Höxter anwesend. Landrat Spieker zeigte sich hoch erfreut über die Auszeichnung der beiden Digitalisierungsprojekte mit dem renommierten Innovationspreis, der für die nächsten beiden Jahre Gültigkeit hat.

Für ihn ist der Kreis Höxter bei den Zukunftsthemen Digitalisierung und Breitbandversorgung auf dem richtigen Weg, was sich auch im zukunftsorientierten Auftritt des Kreises auf der Internationalen Grünen Woche im Januar 2019 widerspiegelt. Hier präsentiert sich Höxter als selbstbewusste und moderne Region, die die Chancen der Digitalisierung für sich zu nutzen weiß. Im digitalen Klassenzimmer, in dem Besucherinnen und Besucher ihre digitale Kompetenz schulen können, informieren sich Interessierte über die beiden preisgekrönten Projekte. Oder sie beteiligten sich an den beiden Fachforen „Digitalisierung und Ehrenamt“ sowie „Das Sorgende Dorf in einer digitalen Welt“, die das Projekt Smart Country Side zusammen mit namhaften Kooperationspartnern und Dorf-Digital-Experten im Rahmen des 12. Zukunftsforums ländliche Entwicklung am 23.01.2019 ausrichtet. Zuvor hält Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, der sich in seinen Ansprachen und Besuchen vor Ort stark für den ländlichen Raum einsetzt, die Einführungsrede.

Das Projekt Smart Country Side ist ein aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie vom Land NRW gefördertes Kooperationsprojekt der beiden Kreise Höxter und Lippe. Es wird für den Kreis Höxter von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung betreut und für den Kreis Lippe vom Zukunftsbüro. Das Projekt „digitale Kompetenz“ wird aus dem bundesweiten Modellvorhaben Land(auf)Schwung gefördert. Beide Projekte verfolgen das übergeordnete Ziel, die Chancen der Digitalisierung für den ländlichen Raum zu nutzen, um neue innovative Formen der Kommunikation, Kooperation und Vernetzung zu erproben und die Zukunftsfähigkeit der Dörfer zu stärken.

Foto: Marco Rothbrust

Freitag, 14. Dezember 2018 10:51 Uhr

Höxter/Bevern (red). Unter dem Motto „Mehr Flussnatur im Einklang mit Naturtourismus“ fand Ende 2016 die Flusskonferenz Oberweser in Hameln statt. Gestern wurden die dort debattierten Ziele auf regionaler Ebene weiter präzisiert. Über 50 Teilnehmer*innen aus Landkreisen, Kommunen, Umweltverbänden, Fischereiorganisationen, Wassersport und Landwirtschaft nahmen am 1. Regionalgespräch „Revitalisierung der Oberweserauen in den Landkreisen Holzminden, Hameln-Pyrmont und dem Kreis Höxter“ im Schloss Bevern teil. Eingeladen hatte der Initia-tivkreis Oberweser unter Federführung des BUND-Auenzentrums auf Burg Lenzen. In den nächsten Monaten sollen zwei weitere Regionalgespräche für die anderen Weser-Anrainer-Landkreise durchgeführt werden.

Mit Blick auf das bundesweite Auen-Förderprogramm ging es bei der Veranstaltung in Bevern vornehmlich um Projektideen zur Renaturierung von Auenflächen, also jenen Flä¬chen, die auch noch bei extremen Weser-Hochwassern überflutet werden können. 

Die Renaturierungsmaßnahmen können nach Angaben von Timo Riecker vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) aus Bonn mit bis zu 75% der Kosten u.a. für Flächenerwerb, Planung und Bau gefördert werden. Riecker zufolge ist es bundesweit einzigartig, dass sich für die Revitalisierung in der Oberweseraue so viele unterschiedliche Akteure zusammengeschlos-sen haben und sich gemeinsam, über Ländergrenzen hinweg, für mehr Flussnatur engagie-ren. ++ Maßnahmen direkt an der Weser sollen künftig von der Bundewasserstraßenverwaltung selbst geplant und durchgeführt werden, so Uwe Borges von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Dafür sei ein eigener Etat von 50 Mio. € pro Jahr im Bundeshaushalt geplant.

Zu Beginn des Regionalgesprächs formulierte die Landrätin des Landkreises Holzminden, Angela Schürzeberg, wie auch der Landrat des Kreises Höxter, Friedhelm Spieker die Be-deutung einer naturnahen Oberweserlandschaft für die Regionalentwicklung und ihren ver-bindenden Charakter. Im Zentrum stehen hierbei neben den Zielen des Naturschutzes die Weiterentwicklung touristisch bedeutsamer Freizeit- und Erholungsangebote innerhalb einer reizvollen Auenlandschaft. So könne beispielsweise der bundesweit bekannte Weser-Radweg durch mehr Naturnähe in der Weseraue eine deutliche Aufwertung erfahren. Auch Andreas Manz, Dezernent beim Landkreis Hameln-Pyrmont, sieht große Potenziale für eine ökologische Verbesserung im Einklang mit einer Stärkung naturtouristischer Angebote. Landrätin Schürzeberg dankte dem Initiativkreis Oberweser ausdrücklich dafür, die Oberweser in den Fokus des Bundes zu bringen.

Landrat Spieker formulierte auch die Erwartung, dass die Bundeswasserstraßenverwaltung selbst schnell mit Renaturierungsmaßnahmen an der Weser beginne. Zumindest sei es er-forderlich, dass möglichen Maßnahmenträgern die notwendigen Flächen im Bundesbesitz für Renaturierungsmaßnahmen bereitgestellt werden. Die Schifffahrt dürfe bei allen Maßnah-menüberlegungen nicht in Frage gestellt werden.

Den ausdrücklichen Willen zur Unterstützung entsprechender Aktivitäten unterstrich Joachim Wöhler vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. So seien die an der Oberweser entfachten Aktivitäten ganz im Sinne des jüngst vom Land Niedersachsen geschaffenen „Aktionsprogramms Niedersächsische Gewässerlandschaften“. Nach Inkrafttreten der Förderrichtlinie zum Blauen Band wird sich zeigen, wie das Land durch eine Kofinanzierung von „Blaue Band-Projekten“ zur Umsetzung von Renaturierungs-maßnahmen in der Weseraue beitragen kann.

Um welche Potenziale und Maßnahmen es dabei geht konnte Bernd Schackers vom UIH Planungsbüro aus Höxter anhand einiger Beispiele vorstellen. Potenziale bietet z.B. die Revitalisierung von Hochflutrinnen, die bei Hochwasser die Weseraue durchziehen und, mit Wasser gefüllt, wichtige Lebensräume für auentypische Pflanzen und Tiere bieten. Auch die Umgestaltung bislang naturferner Abgrabungsseen stellt eine Option zur Renaturierung dar, so der Planer. Damit könne auch dem weit verbreiteten Insektensterben entgegengewirkt werden.

Als gelungenes Renaturierungsbeispiel nannte Schackers das Projektgebiet „Lake“ der Hochschule OWL am alten Kernkraftwerksstandort in Beverungen. Hier wurde ein ehemali-ger Weser-Nebenarm zu einer abwechslungsreichen Auenlandschaft entwickelt.

Meike Kleinwächter vom BUND-Auenzentrum stellte zudem das bundesweit beachtete Projekt der Deichrückverlegung in der Lenzener Elbtalaue vor. Der Natur wurde dort eine 420 ha große Überflutungsfläche zurückgegeben, in der ganzjährig weidende Pferde für das Offenhalten von Teilflächen sorgen und eine besondere Attraktion für die Gebietsbesucher darstellen. Inspiriert von diesen Beispielen sammelten die Teilnehmer in landkreisbezogenen Workshop-Runden etwa 70 eigene Projektideen: Darunter die Entwicklung von Flussinseln sowie artenreicher Wiesen und Weiden und die naturnahe Anbindung kleiner Bäche und Flüsse. „Es herrschte regelrechte Aufbruchsstimmung bei den Kommunal- und Verbands¬vertretern“, so Karsten Otte, Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz Ostwestfalen-Lippe. Die Renaturierungsideen wird der Initiativkreis Oberweser nun weiter auswerten. Ziel ist es ein Entwicklungskonzept für die gesamte, über 200 km lange Oberweserstrecke zwischen Hannoversch Münden im Süden und Minden im Norden zu erstellen und im kommenden Jahr Fördergelder aus dem Auenprogramm des Bundes für die Maßnahmenumsetzung zu beantragen. Susanne Gerstner, Landesgeschäftsführerin des BUND Niedersachsen resümierte am Ende der Veranstaltung: „Wir sind beeindruckt von dem Willen und der Kreativität so vieler Akteure über Stadt-, Landkreis- und Landesgrenzen hinaus, die Oberweseraue naturnäher zu entwi-ckeln.“ Der BUND Landesverband Niedersachsen will den weiteren Prozess der Umsetzung gemeinsam mit dem Initiativkreis Oberweser koordinieren.  

Foto: Matias Lohr

Freitag, 14. Dezember 2018 07:36 Uhr

Beverungen (red). Nach ihrem im Oktober 2018 begeistert gefeierten Debüt in die Stadthalle kehren die Legenden des deutschen Schlagers 2019 nach Beverungen zurück. Auf Einladung der Kulturgemeinschaft werden Michael Holm, Lena Valaitis, Ireen Sheer, Graham Bonney und Peggy March am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 erneut gemeinsam auf der Bühne der Stadthalle stehen. Begleitet werden sie vom Orchester Otti Bauer, das alle Songs live spielt. Und wie es sich für eine stimmungsvolle Schlager-Show gehört, darf auch eine charmante Moderation nicht fehlen: Christin Deuker führt erneut souverän und mit viel Witz durch den Abend. Veranstaltungsbeginn ist um 19:30 Uhr.

Das Publikum darf sich auf eine erstklassige Live-Performance freuen, wenn die Schlagerlegenden die Bühne betreten: Mit „Barfuß im Regen“, „Mendocino“ oder „Tränen lügen nicht“ war Michael Holm nicht nur Dauergast der ZDF-Hitparade. Zwischen 1969 und 1981 war der Entertainer mit über 20 Titeln in den deutschen Charts. Noch heute sind seine großen Hits absolute Mitsing- und Mittanz-Garanten. Die blonde Litauerin Lena Valaitis war seit ihrer ersten Single 1970 beinahe rund um die Uhr in den deutschen Radio- und TV-Kanälen präsent. „Jose, der Straßenmusikant“ stürmte sämtliche Hitparaden, mit „Johnny Blue“ vertrat die Sängerin Deutschland beim Eurovision Song Contest. Ireen Sheer landete 1973 ihren ersten großen Hit „Goodbye Mama“. 1978 holte sie mit „Feuer“ beim Eurovision Song Contest den achten Platz für Deutschland. Hits wie „Xanadu“ und „Heut Abend hab ich Kopfweh“ sind Dauerbrenner auf jeder Schlager-Party. Unvergessen ist sein „Wähle 333 am Telefon“ mit dem charakteristischen Londoner Nuschel-Akzent.

Graham Bonney eroberte mit seinen Hits wie „Super Girl“, „Siebenmeilenstiefel“ oder „Hallo Taxi“ in den späten 60ern und frühen 70ern die Herzen der deutschen Schlagerfans. Peggy March hat seit ihrem 1965er Debüt-Titel „Mit 17 hat man noch Träume“ ein Abo auf Ohrwürmer. „Einmal verliebt, immer verliebt“, „In der Carnaby Street“, „Memories of Heidelberg“ oder „Alles geht vorüber“, Eurovisions-Zweite von 1975. Heute lebt sie in Florida und kommt extra für die „Schlagerlegenden“ zurück nach Deutschland. Karten für die Schlagerlegenden sind ab sofort im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Ticketpreise im Vorverkauf betragen 55,90 Euro - 67,90 Euro (inkl. Gebühren). Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Stephan Schuchardt

Donnerstag, 13. Dezember 2018 09:10 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Mädchen und Jungen aus zehn Kindertagesstätten und zwei Grundschulen im Kreis Höxter haben wieder fleißig sogenannte „Kindermeilen“ gesammelt. So sind 12.091 umweltfreundlich zurückgelegte Wege zusammengekommen. Der Kreis Höxter als lokaler Initiator stellte nun die Gesamtergebnisse vor. Jeweils eine Woche lang dokumentierten die über 800 teilnehmenden Kinder, Lehrer und Erzieherinnen bei der Aktion als Klimaschützer alle Wege, die sie umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Roller oder Rad sowie per Bus oder Bahn zurücklegten. Für jede dieser Strecken gab es Meilen in Form von Punkten, die die Kinder sammelten und so spielerisch umweltfreundliches Handeln erlernten. Auf Kreisebene wurde das vom weltweiten Klimabündnis initiierte Projekt von der Klimaschutzbeauftragten Martina Krog 2013 ins Leben gerufen und fand nun zum sechsten Mal statt. Sie lobte alle kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ihr habt gezeigt, dass nicht für jeden Weg Mama oder Papa das Auto aus der Garage holen müssen. Mit dem Fahrrad oder Roller zu fahren, macht doch außerdem viel mehr Spaß“, so Krog. Um Erwachsene und Kinder dauerhaft zu motivieren, die kurzen Wege im eigenen Ort viel öfter ohne Auto zurückzulegen, hat der Kreis Höxter im letzten Schuljahr auch den Flyer „Geht doch!“ für alle Grundschul- und Kindergartenkinder herausgegeben.

Das Klimabündnis in Frankfurt/Main sammelt die Ergebnisse aus allen Bildungseinrichtungen in Deutschland. Diese wurden den Politikern auf der 24. UN-Klimakonferenz in Katowice, zusammen mit den Ergebnissen aus allen weiteren Teilnehmer-Ländern, präsentiert. Eindrücke von den Aktionen der Kindermeilen-Aktion im Kreis Höxter sind im Internet unter www.kindermeilen.de zu sehen. Auch 2019 wird es wieder eine Kindermeilen-Aktion im Kreis Höxter geben. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird es dann auch neue Symbole für Wege geben, die Kinder mit dem Laufrad oder einer Fahrgemeinschaft gefahren sind. Alle Kindertageseinrichtungen und Grundschulen aus dem Kreis Höxter sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. 

Diese Einrichtungen aus dem Kreis Höxter waren bei der Kindermeilen-Aktion 2018 dabei:

  • Bad Driburg: Gemeinschaftsgrundschule Dringenberg
  • Beverungen: Grundschulverbund der Stadt Beverungen
  • Borgentreich: Kita Alsternest Bühne
  • Brakel: Kita Flotte Rasselbande Riesel, Kita Glückspilz Frohnhausen, Kita St. Michael Brakel, Familienzentrum Brede Höxter: Kath. Kita St. Peter und Paul, Kath. Kita St. Anna Fürstenau,
  • Nieheim: Familienzentrum St. Nikolaus,
  • Willebadessen: Familienzentrum „Am Park“ Peckelsheim
  • Warburg: Familienzentrum St. Martin Warburg 

Über die Kindermeilen-Aktion

Die Kindermeilen-Kampagne ist eine Aktion des Klima-Bündnisses. Schon seit 2002 können Kindergarten- und Schulkinder in ganz Europa einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zehntausende Jungen und Mädchen in Deutschland, Italien, Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Tschechien, Schweden, Schweiz, Ukraine und Ungarn sind jährlich dabei, um sich während ihrer Klima-Aktionswoche spielerisch mit den Themen Mobilität, Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Sie erfahren, wie sie auf leisen Sohlen und sausenden Fahrrad-Reifen das Weltklima schonen können, lernen die Schulwege von Kindern aus aller Welt kennen und erhalten bei einer symbolischen Weltumrundung, die auf der UN-Klimakonferenz COP 24 in Katowice endet, Einblicke in die aktuellen Klimaveränderungen. www.kindermeilen.de.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Freitag, 14. Dezember 2018 13:57 Uhr
Lkw übersieht Linksabbieger
Freitag, 14. Dezember 2018 10:46 Uhr

Neuenheerse (red). Der seit Samstag vermisste 20-jährige Daniel H. aus Neuenheerse ist am Donnerstagabend wohlbehalten aufgefunden worden und inzwischen wieder zurück bei seiner Familie. Die Polizei und die Angehörigen bedanken sich bei der Bevölkerung für die Unterstützung bei der erfolgreichen Suchmaßnahme.

Donnerstag, 13. Dezember 2018 15:39 Uhr

Höxter (red). Gleich zwei Fahrradunfälle ereigneten sich am Mittwoch innerhalb einer Stunde im Bereich der Brenkhäuser Straße in Höxter. In beiden Fällen erlitten die Radfahrer jeweils leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Der erste Unfall ereignete sich gegen 15:52 Uhr, als ein Zwölfjähriger mit seinem Fahrrad aus einem Stichweg aus Richtung Hackelbreite kommend in Fahrtrichtung Brenkhäuser Straße fuhr. An der Einmündung zur Brenkhäuser Straße stieß der Radfahrer in die rechte Seite eines schwarzen FW Fox, der aus Richtung Lärchenweg kam. Der zweite Unfall passierte um 16:42 Uhr, als ein 67-Jähriger mit seinem grauen A-Klasse-Mercedes von der Brenkhäuser Straße nach rechts in die Friedensstraße einbiegen wollte. Aus falscher Fahrtrichtung kam ihm auf dem Gehweg ein 25-jähriger Radfahrer entgegen. An der Einmündung kam es zum Zusammenstoß. Der Sachschaden lag in beiden Fällen jeweils im dreistelligen Euro-Bereich.

Donnerstag, 13. Dezember 2018 15:31 Uhr

Neuenheerse (red). Ein 20-Jähriger aus Neuenheerse wird seit Samstag vermisst. Gegen 5 Uhr morgens hatte er am 8. Dezember die Wohngemeinschaft in der Antoniusstraße, die er mit seiner Schwester bewohnt, ohne Gepäck verlassen und kehrte seitdem nicht mehr zurück. Der 20-jährige Daniel H. ist vermutlich orientierungslos und womöglich auf Hilfe angewiesen. Der Vermisste ist 1,75 Meter groß, hat eine schlanke Figur und dunkelblonde Haare. Seine Augenfarbe links ist braun/grün, die rechte Augenfarbe ist blau. Da die Suche an möglichen Aufenthaltsorten in seinem weiteren Umfeld bisher erfolglos war, hoffen die Angehörigen und die Ermittler der Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Hinweise nehmen die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/9620 und alle anderen Polizeidienststellen entgegen.

Foto: Polizei

Donnerstag, 13. Dezember 2018 14:55 Uhr

Holzminden (red). Am heutigen Mittwoch gegen 20.30 Uhr kam es im Stadtgebiet von Holzminden zu einem Verkehrsunfall. Ein 24-Jähriger aus Höxter befuhr mit seinem Pkw Honda den Hohen Weg in Richtung Sparenbergstraße hinab und kam aus vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Pkw gegen eine Mauer. Anschließend kam der Pkw in einer schräg gegenüberliegenden Hofeinfahrt in einem dortigen Zaun zum Stehen.

Der Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt und vorsorglich in das Krankenhaus Holzminden gebracht. Der Pkw und der Zaun wurden erheblich beschädigt.

Foto: Polizeikommissariat Holzminden

Unsere Videothek
Politik
Mittwoch, 12. Dezember 2018 10:34 Uhr
„Die Zukunft der Schulen nicht verspielen“ - Kreis-SPD sauer auf Laschet
Freitag, 07. Dezember 2018 09:57 Uhr

Kreis Höxter (red). Ein grundsolider Haushalt, der wie in den Jahren davor die finanzielle Lage des Kreises gut und richtig abbildet. Das ist das Urteil von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag nach ihrer Beratung über das vorliegende Zahlenwerk. „Wir GRÜNE befürworten ausdrücklich die Mittel für die Kindertagesbetreuung. Es ist richtig, dass der Kreis hier tief in die Tasche greift und über 13 Millionen € in die Kita-Plätze steckt.“ so Uwe Rottermund, stellvertretender Fraktionssprecher der GRÜNEN im Kreistag Höxter.

Die GRÜNEN bedauern, dass das Land NRW zwar die neuen Fälle von Unterhaltsvorschuss übernimmt, aber die bisher bei den Kreisen bearbeiteten Fälle nicht übernimmt. „Grundsätzlich wünschen wir uns, dass alle Vorgänge bei einer Stelle bearbeitet werden. Doppelte Strukturen kosten zusätzlich Geld, das sicher besser bei den betroffenen Kindern angelegt wäre.“ Deshalb sollten alle Forderungen, die der Staat an zahlungsunwillige Väter hat, über das Finanzamt abgewickelt werden. 

Steigende Kosten beim Pflegewohngeld können nur vermieden werden, wenn der Kreis Höxter endlich einen Pflegeplan erarbeitet, so die GRÜNEN. „Wir haben schon bei der Erstellung des Pflegeberichtes vor einigen Jahren auf die Bedeutung eines Planes hingewiesen. Es muss eine verbindliche Regelung geben, wie viel Plätze im Betreuten Wohnen im Kreis vorgehalten werden sollen. Leider hat man nicht auf unsere Mahnung gehört. Nun müssen wir damit rechnen, dass durch Zuzüge in Betreutes Wohnen letztlich die Kosten beim Kreis Höxter hängen bleiben.“

Als blamabel bezeichnen es die GRÜNEN im Kreistag, dass es immer noch kein Tierheim im Kreis Höxter gibt. „Es kann doch nicht sein, dass der Kreis auch hier ähnlich wie bei der Verbraucherzentrale darauf setzt, dass die Einwohner des Kreises Höxter in den Nachbarkreisen mitversorgt werden müssen.“ kritisiert Uwe Rottermund. „Wer einmal die Not miterlebt hat, wenn jemand sein geliebtes Haustier unterbringen muss, weil er es nicht mehr selber versorgen kann, der kann über die Gemächlichkeit, mit der Bürgermeister und Kreis dieses Thema angehen, nur den Kopf schütteln.“

Foto: GRÜNE

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:00 Uhr

Gehrden (red). Am 25. November fand in Gehrden die jährliche Klausurtagung der CDU Kreistagsfraktion statt. Neben der CDU-Kreistagsfraktion nahmen noch der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken, der Landrat Friedhelm Spieker, der Kreisdirektor Klaus Schumacher und von der Kreisverwaltung Herr Gerhard Handermann, Herr Andreas Frank und Herr Michael Werner teil. Zu Beginn der Tagung erfolgte die Vorstellung und Erläuterung des Haushaltsentwurfs 2019 durch den Kämmerer der Kreisverwaltung, Herr Handermann. Dabei zeigte sich unter anderem, dass der Kreis für das Jahr 2019 auf ein Haushaltsvolumen von rund 228 Mio. Euro blicken kann. Parallel dazu wurden weiterhin Schulden reduziert und Rücklagen für Beamtenpensionen und Deponienachsorgen aufgebaut. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass dies mit einer Kreisumlage geschieht, die zu den niedrigsten in NRW gehört, was bedeutet, dass einerseits die Kreisverwaltung weniger Geld einnimmt als möglich und im Landesvergleich üblich und anderseits die Städte und Gemeinden im Kreis Höxter niedriger belastet werden als in den meisten anderen Kreisen in NRW. Die CDU-Kreistagsfraktion dankt der Kreisverwaltung für die hervorragende geleistete Arbeit und freut sich auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung.

Neben der Haushaltsbesprechung sind im Rahmen einer Fraktionssitzung noch weitere Forderungen für die zukünftige politische Arbeit aufgestellt worden. Diese sind unter anderem: Der Breitbandausbau im Kreis Höxter geht derzeit langsam voran. In diesem Zusammenhang berichtete bereits im September Michael Stolte von der GFW, dass der erhebliche Verwaltungsaufwand in den Ausschreibungsverfahren den Breitbandausbau unnötig verzögere. Die CDU Kreistagsfraktion fordert somit erneut, dass in der aktuellen Ausbauphase, vor allem aber bei zukünftigen Netzausbauten von der Seite des Bundes, im Einvernehmen mit der EU und den Bundesländern, bessere Rahmenbedingungen auch für mittelständische Anbieter geschaffen und insbesondere die Ausschreibungsverfahren deutlich vereinfacht werden müssen. 

Die CDU Kreistagsfraktion freut sich über die Intention des Hauses Ratibor, das Weltkulturerbe Corvey auch in Zukunft mit kulturellen Veranstaltungen zu bespielen. Vor dem Hintergrund der vorangegangenen gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen, ist es allerdings zwingend notwendig, dass das Haus Ratibor den Weg hierzu ebnet. Die CDU Kreistagsfraktion blickt in dieser Zusammenarbeit optimistisch nach vorne und freut sich auf hochwertige kulturelle Veranstaltungen in Corvey.

Foto: CDU

Wirtschaft
Freitag, 07. Dezember 2018 09:24 Uhr
Zehn bundesbeste IHK-Prüflinge aus Ostwestfalen in Berlin geehrt
Montag, 03. Dezember 2018 06:58 Uhr

Höxter (red). Zahlreiche Mediziner aus der Umgebung nutzten auch in diesem Jahr die Gelegenheit, sich in der Kinderklinik des Klinikum Weser-Egge, St. Ansgar Krankenhaus Höxter, fortzubilden. "Ich freue mich, dass wieder so viele Kollegen der Einladung zu unserer traditionellen Herbstfortbildung gefolgt sind", freute sich Gastgeber und Chefarzt Firooz Ahmadi. Thematisch stand diesmal die Epilepsie im Fokus, eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Kindesalter. Mediziner sprechen davon, wenn es ohne erkennbare Ursache zum Auftreten von Krampfanfällen kommt. Dabei kann es sich um eine eigenständige Erkrankung handeln oder die Epilepsie entwickelt sich im Rahmen einer anderen neurologischen, genetisch bedingten oder entzündlichen Erkrankung. Inzwischen gibt es moderne Untersuchungsmethoden sowie effektive medikamentöse und neurochirurgische Behandlungsmöglichkeiten. Darüber referierte Prof. Dr. Knut Brockmann, leitender Arzt des sozialpädiatrischen Zentrums der Universitäts-Kinderklinik Göttingen und Experte auf diesem Gebiet. Am Ende der Veranstaltung gab es bei einem Imbiss Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

Foto: KHWE

Freitag, 30. November 2018 11:07 Uhr

Fürstenberg (TKu). Dr. Tillmann Wolf verstärkt das Team der Gemeinschaftspraxis am Solling in Fürstenberg. Der Diabetologe behandelt die Volkskrankheit Diabetes mellitus, die auch unter dem Namen Zuckerkrankheit bekannt ist. Dr. Wolf füllt eine Lücke der medizinischen Versorgung aus und stärkt damit die ärztliche Versorgungsstruktur auf dem Land. Letzteres sei ihm sehr wichtig, betont der Mediziner. Zuvor mussten Patienten Wege in Kauf nehmen, die bis zu einer Stunde Fahrtzeit betragen haben, um den nächsten Diabetologen zu erreichen. Dr. Wolf sieht sich als Unterstützung seiner ärztlichen Kollegen in seiner eigenen Gemeinschaftspraxis und in der Region. Er sei ein „Teil des Ganzen“. In der Praxisgemeinschaft Am Solling praktizieren neben Dr. Tillmann Wolf noch die Ärzte Dr. Klaus Rose, Dr. Mechthild Laepple, Dr. Claas-Edzard Volkmann und Dr. Thomas Fußgänger-May. Dr. Wolf arbeitet zudem mit zwei Diabetes-Beraterinnen eng zusammen.

Das „Diabetes-Trio“ hat seine Arbeit in Fürstenberg bereits im September aufgenommen. Eine Zweigpraxis in der Gartenstraße in Boffzen (ehemalige Praxis Dr. Linzner) ist inzwischen auch schon fertiggestellt, erklärt Wolf. Hier finden zusätzliche Diabetes-Sprechstunden statt. „Wir sprechen hier immerhin über die Volkskrankheit Nummer eins“, so der Mediziner, dessen Rückkehr-Pläne aus Dresden in den ländlichen Raum nicht nur bei der Deutschen Krankenversicherung (DKV) auf viel Gegenliebe gestoßen sind. „Wir brauchen eine vernünftige Infrastruktur“, weiß Wolf zu berichten. Die Medizinische Versorgung in der ländlichen Region zu stärken, das sei ein großes Anliegen des Facharztes. Da die Stelle einige Zeit vakant war, habe es die Kassenärztliche Vereinigung begrüßt, dass sich wieder ein Diabetologe in der Region niederlässt. Dr. Tillmann Wolf stammt aus Hameln und hat zwischenzeitlich in einem städtischen Krankenhaus in Dresden praktiziert.

"Es ist sehr schön hier, die Landschaft ist wunderbar", sagt der zweifache Vater, der mit seiner Familie nach Bad Karlshafen gezogen ist. Der Kontakt nach Fürstenberg sei durch seinen Kollegen Dr. Thomas Fußgänger-May entstanden. Fußgänger-May hat gemeinsam mit Dr. Wolf studiert und beide haben auch schon zusammen gearbeitet. Nun wohnt der ehemalige Kommilitone in der Nachbarschaft von Dr. Wolf in Bad Karlshafen. Laut Dr. Tillmann Wolf gibt es sieben Millionen Menschen, die von Diabetes mellitus betroffenen sind. 95% davon leiden an der sogenannten Altersdiabetes, dem „Diabetes Typ 2“. Nur 5% der Betroffenen leiden am „Diabetes Typ 1“. Das seien etwa 350.000 Menschen. Folge dieser Krankheit sind beispielsweise 40.000 Amputationen oder 2000 Erblindungen im Jahr. Häufigste Folge ist jedoch die Nierenschädigung mit anschließender Dialyse, sagt Dr. Wolf. Egal welche Diabetes-Form man habe, an Dr. Wolf und seine Diabetes-Beraterinnen kann sich jeder Erkrankte ab 18 Jahren wenden, selbst wenn nur ein Verdacht bestehe. Zu den Hauptaufgaben der Diabetologischen Schwerpunktpraxis in Fürstenberg gehören Schulungen durch das Fachpersonal und die Fußambulanz, wo das „Diabetische Fußsyndrom“ versorgt und behandelt wird.

Die Praxiszeiten der Gemeinschaftspraxis Am Solling in der Neuen Straße 37 in Fürstenberg sehen wie folgt aus: Montags, dienstags und donnerstags von 8:30 bis 11:30 Uhr sowie 16 Uhr bis 18:00 Uhr; Mittwochs von 8:30 bis 11:30 Uhr und freitags von 8:30 bis 11:30 Uhr sowie 15 bis 17 Uhr

Fotos: Thomas Kube

Sport
Sonntag, 02. Dezember 2018 11:10 Uhr
Sportkreis Höxter: Ausrichter für Pokalendspiele bekanntgegeben - Kreisligen gehen ab sofort in die Winterpause
Donnerstag, 29. November 2018 11:07 Uhr

Höxter (TKu). Die Freizeitanlage Höxter-Godelheim ist um eine Attraktion reicher: Dort hat der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Klaus Schumacher, einen neuen Calisthenics-Park an Höxters Bürgermeister Alexander Fischer übergeben. Die Freizeitanlage Höxter-Godelheim habe einen großen Erholungswert, insbesondere für Familien mit Kindern, betonte Bürgermeister Alexander Fischer bei der offiziellen Übergabe der Anlage. Deshalb sei der Sportpark eine große Bereicherung für Höxter. Ergänzend zu den bestehenden Geräten steigere sie die Attraktivität der Freizeitanlage, erklärt Fischer. Die Bürgerstiftung Höxter hat den Trainingspark mitfinanziert. Von den etwa 19.000 Euro der Gesamtkosten für den Park übernimmt die Bürgerstiftung Höxter genau 35% der Kosten. Die EU-Fördersumme beträgt somit 11.719 Euro. Der Trainingspark bietet neue vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Anfänger und Profis. Er besteht aus verschiedenen Modulen wie Klimmzugstangen, Barren und Hangelstrecken. Es kann für Einzelübungen oder aber als Parcours genutzt werden. „Der Calisthenics-Park ist ein großer Gewinn für unsere Sportgruppe. Die Street-Workout Anlage schafft ein neuartiges Bewegungsangebot für uns am Godelheimer See“, sagt Lukas Thieme aus Höxter. Gemeinsam mit anderen Freunden und Bekannten trainiert er etwa zwei mal die Woche am Freizeitsee mit seinem eigenen Gewicht. Knapp 30 Personen gehören der freiwilligen Sportgruppe „Powerbody“ an, die ihr Trainer Thomas Cholodnyj leitet.

Fotos: Thomas Kube

Dienstag, 27. November 2018 07:43 Uhr

Höxter (TKu). Die Sportabzeichen-Aktion 2018 für Jedermann war in diesem Jahr nicht so erfolgreich wie die Jahre zuvor. Das berichtet der Sportabzeichenbeauftragte Manfred Menzel vom HLC Höxter bei der Abzeichenverleihung in den Bürgerstuben in Höxter. „In diesem Jahr haben 58 Teilnehmer das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich absolviert, darunter allerdings nur sieben Kinder und Jugendliche“, erklärt Menzel. Während sich die Zahl der erwachsenen Absolventen konstant bei etwa 50 gehalten habe, hätten diesmal die Kinder und Jugendlichen gefehlt. 2017 waren es noch 19 Kinder und Jugendliche. „Vielleicht lag es am Ausnahmesommer mit seinen hohen Temperaturen“, ergänzte Manfred Menzel. Der Sportabzeichenbeauftragte dankte allen Helferinnen und Helfern, insbesondere aber dem Abnahmeberechtigten Helmut Thomalla, der im nächsten Jahr nach nunmehr als 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für den HLC Höxter und das Deutsche Sportabzeichen nicht mehr als Übungsleiter zur Verfügung stehen wird. Für seine Jahrzehntelange Tätigkeit dankten es die Anwesenden Helmut Thomalla in den Bürgerstuben mit viel Applaus. Urkunden und Abzeichen für sechs mal Bronze, 18 mal Silber und 34 mal Gold überreichten Manfred und Ilse Menzel sowie Helmut Thomalla an die Absolventen. Das Familiensportabzeichen haben die Familien Kramer, Kube und Schenk-Johlen mit jeweils drei Angehörigen erhalten. Für 52 erfolgreiche Teilnahmen erhielt auch der älteste Teilnehmer, der 88-jährige Dieter Baumgarten, das Deutsche Sportabzeichen in der Kategorie Silber. Das weitere Ergebnis der Verleihung sieht wie folgt aus:

Jugendliche: Benedikt Kube (Bronze), Antonia Johlen (Bronze), Luca Kramer (Bronze), Johannes Johlen (Silber), Lea Kramer (Gold), Marie Kieneke (Gold) Laura Hütte (Gold) 

Erwachsene Bronze: Tristan Süper und Silvia Harting 

Erwachsene Silber: Daniela Weiß, Andrea Warnecke, Stephanie Pleier, Elina Röttger, Elke Wagner, Claudia Schenk-Johlen, Jörg Weber, Klaus Sonntag, Nicole Dogu, Astrid Warneke, Juliane Luchte, Hubert Dohmann, Martin Kramer, Andrea Ulke-Dierkes, Gabi Lippemeier, Uwe Hütte, Michaela Bast, Dieter Baumgarten

Erwachsene Gold: Falko Otte, Carlos Nowinski, Christine Menz, Carolin Bast, Andreas Klages, Antje Knauer, Sabine Lesemann, Andre Weiß, Jannis Ortmann, Christoph Hecker, Lorraine Sagel, Christian Kaup, Uwe König, Viktor Paulus, Werner Martens, Firooz Ahmadi, Josef Drüke, Karin Tenge, Rita Heider, Beatrix Gocke-Kieneke, Simone Kube, Thomas Kube, Ingrid Angsmann, Volker Saum, Rüdiger Multhaup, Elke Drews, Ferdi Brune, Regine Welling, Harald Fischer, Hubert Schrick und Ilse Menzel (Gold)

Foto: Thomas Kube

Panorama
Sonntag, 09. Dezember 2018 11:01 Uhr
Heute Adventskonzert in Bühne
Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Montag, 03. Dezember 2018 07:24 Uhr

Bad Karlshafen (red). 2017 startete der Hessische Literaturrat e.V. unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst das Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“. Zunächst für einen Monat wurden die Lyrikerin Safiye Can und der Open Mike-Lyrikpreisträger Robert Stripling in ländliche Gegenden Hessens geschickt. Robert Stripling war in Münzenberg im Wetteraukreis. 2018 wurde das Projekt im größeren Format unter dem Titel „Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ fortgesetzt. Für 2 Monate kam Jenifer Becker im Juli und August nach Bad Karlshafen.

Am Freitag, dem 14. Dezember 2018 lesen Jenifer Becker und Robert Stripling neue Texte und berichten im Gespräch mit Harry Oberländer von ihren Erlebnissen und Erfahrungen im ländlichen Raum. Im Anschluß an die Lesung laden wir zu einem Glas Wein ein! Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro. Musikalisch begleitet wird der Abend am Cembalo von Christian Schäfer.

Jenifer Becker, geboren 1988 in Braunfels, lebt in Offenbach am Main und arbeitet am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Die Schriftstellerin lebte im Juli und August in Bad Karlshafen. Jenifer Beckers erster Roman behandelt u.a. die Geschichte der Hugenotten und soll 2019/2020 voraussichtlich unter dem Titel „Ladys“ bei Hanser Berlin erscheinen.

Robert Stripling, geb. 1989 in Berlin, lebt in Frankfurt am Main. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte. Nach Mitarbeit an Produktionen des „jungenschauspielhannover“ und des „Schauspiel Frankfurt“ folgten Bühnenauftritte mit Texten von Friedhelm Kändler; Soundinstallationen mit Daniela Seel; Solo-Lesungen mit Schlagwerk, 2014 der Lyrikpreis des „Open Mike“. Stripling ist Mitorganisator der Lyriklesereihe „Salon Fluchtentier“ in Frankfurt am Main. Zuletzt veröffentlichte er „Verpasste Hauptwerke“ bei „mikrotext“.

Harry Oberländer , geb. 1950, lebt in Bad Karlshafen. Er ist Herausgeber des Bandes „Parmesan und Partisan“ mit Texten des Kabarettisten Matthias Beltz (Büchergilde Gutenberg, Januar 2019) und Vorstandsmitglied des „Hessischen Literaturrats“.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Mittwoch, 14. November 2018 07:15 Uhr

Bad Karlshafen (red). „Wir reisen mit Mozart nach Wien, erleben mit Bruckner ein „Intermezzo" in Linz, besuchen das Finnland des Jean Sibelius mit seinem Fantasiestück „Impromptu op.5,5", und weiter geht‘s ins „Fin de Siecle" zu Alexander Glasunow nach St. Petersburg.“ Diese attraktive Reiseroute gibt das Kasseler Streichquintett Accompagnato für sein nächstes Konzert im Bad Karlshafener Landgrafensaal vor. Die Musikschule Bad Karlshafen e.V. freut sich auf ein Wiedersehen mit den Musikern in der Reihe der Rathauskonzerte am Samstag, dem 24. November ab 20 Uhr. Im Zentrum des Programms steht Mozarts „Grand Quintett" KV 515. Die Künstlerinnen und Künstler des Accompagnato-Streichquintetts sind allesamt erfahrene Kammermusiker, die in unterschiedlichen Besetzungen konzertieren, Preise gewannen und CDs einspielten. Auch in Bad Karlshafen traten sie bereits in diversen Ensembles auf: Susanne Herrmann und Friederike Voss (Violine), Johanna Alpermann und Gottfried Elsas (Viola) und Berthold Mayrhofer (Kontrabass). Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Weitere Termine in der Reihe der Bad Karlshafener Rathauskonzert finden Sie unter www.musikschule-karlshafen.de.

Foto: Anja Köhne

Mittwoch, 07. November 2018 09:47 Uhr

Bad Karlshafen (red). Der neue Kalender zur Hafenstadt ist da! Passend zur diesjährigen Wiedereröffnung des Hafens hat der Heimatverein Bad Karlshafen e.V. in Zusammenarbeit mit der Bad Karlshafen GmbH einen Kalender mit historischen Aufnahmen erstellt. Das Leben der Menschen an und mit der Weser ist Thema des Kalenders, der ab sofort an allen Verkaufsstellen erhältlich ist.

Auf jedem Kalenderblatt sind drei Bilder zu 12 unterschiedlichen Themenbereichen zu sehen: das Hochwasser, die Personenschifffahrt, die Weser-Badeanstalt, die Weserbrücken, das Freibad und vieles mehr entdeckt man dort. Anschaulich wird gezeigt, wie die Menschen am und mit dem Wasser gelebt und ihren Alltag darauf abgestimmt haben. Alle Bilder werden näher erläutert und zeitlich eingeordnet. Die konzeptionelle Gestaltung und die Texte haben Andrea Emmel von der Bad Karlshafen GmbH und Christian Schäfer vom Heimatverein Bad Karlshafen erstellt. Die historischen Aufnahmen stammen aus dem umfangreichen Bildarchiv des Heimatvereins. 

Der Kalender im A3-Format kostet 12,90 Euro und ist in der Tourist Information, in der Weser-Therme, im Schreibwarengeschäft Meinhardt und beim Heimatverein Bad Karlshafen e.V. im Antiquariat Schäfer erhältlich. Bilder: Spannende Einblicke in das Leben der Menschen mit und an der Weser erhält man mit dem Kalender 2019 „Carlshafen – Ein Städtename mit Programm“.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

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