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Sonntag, 03. Mai 2026 Mediadaten
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Kreis Höxter (TKu). Mit einem markanten Pfeifsignal kündigte sich am Samstag ein Stück Eisenbahngeschichte im Kreis Höxter an, lange bevor die Lok selbst zu sehen war. Am vergangenen Samstag durchquerte die historische Schnellzug Dampflok 01 1104 im Rahmen der Sonderfahrt „Auf den Spuren des Erzes“ gleich zweimal die Kreisgebiete Höxter und Holzminden. Auf ihrem Weg von Hamm bis nach Goslar und wieder zurück sowie auf der Rückfahrt zog sie dabei zahlreiche Schaulustige an. Entlang der Strecke hatten sich viele Menschen mit Kameras positioniert, um die Durchfahrt der imposanten Maschine festzuhalten. Besonders in der Stadt Höxter wurde die hohe Geschwindigkeit der Lok deutlich. Zügig und mit spürbarem Luftzug durchfuhr der Zug die Haltestelle Höxter-Rathaus, während der Lokomotivführer auf dem Hinweg mehrfach die Dampfpfeife betätigte. Das Pfeifsignal war in der Kernstadt weithin hörbar.

Zum Einsatz kam auf dem sogenannten Dampfabschnitt zwischen Hamm und Goslar die Schnellzug Dampflok 01 1104, auch bekannt unter der späteren Bezeichnung 012 104 6. Die Maschine stammt aus dem Jahr 1940 und gehört zur Baureihe 01.10. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 140 Kilometern pro Stunde und einem Gewicht von rund 177 Tonnen zählt sie zu den leistungsstärksten betriebsfähigen Dampflokomotiven in Deutschland, wie auf der Internetseite www.NostalgieZugReisen.de zu entnehmen war. Technisch handelt es sich laut dem Internetbericht um eine ölgefeuerte Dreizylinderlokomotive mit Schlepptender. Ursprünglich für den schweren Schnellzugdienst konzipiert, wurde sie in den 1950er Jahren modernisiert und auf Ölfeuerung umgestellt. Nach ihrer Ausmusterung im Jahr 1974 gelangte sie nach England und wurde dort vor der Verschrottung bewahrt. 1996 kehrte sie nach Deutschland zurück und wurde ab 2009 über einen Zeitraum von nahezu 15 Jahren hinweg umfassend aufgearbeitet. Seit ihrer Wiederinbetriebnahme im Juni 2023 ist sie wieder regelmäßig vor Sonderzügen im Einsatz.

Die Sonderfahrt selbst führte über eine Gesamtstrecke von rund 480 Kilometern. Während auf den elektrifizierten Abschnitten zunächst eine Elektrolok für die Reisenden zum Einsatz kam, übernahm die Dampflok ab Hamm die Zugführung. Im anspruchsvollen Streckenverlauf des Weserberglandes zeigte sie ihre Leistungsfähigkeit, unterstützt auf Teilabschnitten durch eine zusätzliche Lok am Zugschluss.

Fotos: Thomas Kube

 

 

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