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Montag, 16. Februar 2026 Mediadaten
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von links: Stefan Fellmann, Helga Winkelhahn, Karl-Heinz Grewe, Christoph Beckmann, Ferdinand Lengeling, Martin Hesse, Patrick Wichmann, Stefan Potthast, Annabell Wiehe, Felix Ahlemeier, Max Kruse, Paul Husemann, Hermann Siebrecht, Jürgen Drüke, Waldemar Woide, Thomas Drüke, Marius Hesse, Ralf Meyer, Thorsten Bömelburg, Michael Dierkes

Bosseborn (TKu). Die Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Bosseborn fand kürzlich erneut im Dorfgemeinschaftshaus statt für Ehrungen, Beförderungen und zentrale Fragen des Abends. Das Gerätehaus selbst bot aufgrund der hohen Teilnehmerzahl nicht mehr genügend Platz für alle. Ein Umstand, der sinnbildlich für ein Thema des Abends stand: das zu klein gewordene Feuerwehrgerätehaus. Löschgruppenführer Thorsten Bömelburg begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr. Unter ihnen waren der Dezernent für Schulen, Ordnung, Soziales und Recht der Stadt Höxter, Stefan Fellmann, die Vorsitzende des Ortschaftsrates Bosseborn Helga Winkelhahn, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr der Stadt Höxter Stadtbrandinspektor Michael Dierkes sowie der Zugführer des Löschzuges 4, Ralf Meyer. Im Jahresbericht wurde deutlich, dass die Löschgruppe Bosseborn im vergangenen Jahr acht mal einsatzmäßig gefordert war, darunter drei Brandeinsätze und fünf Technische-Hilfe-Einsätze. Besonders herausfordernd waren ein Wohnungsbrand im Januar 2025, bei dem gleich mehrere Menschenleben in Gefahr waren, sowie ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person bei Ovenhausen.

Zahlreiche Ehrungen nahm der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Michael Dierkes, vor. Für zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Oberfeuerwehrmann Paul Husemann mit dem Sonderabzeichen des Verbandes der Feuerwehren in Bronze ausgezeichnet. Eine besondere Würdigung erhielten Unterbrandmeister Karl-Heinz Grewe sowie die Hauptfeuerwehrmänner Martin Hesse und Ferdinand Lengeling, die für 50 Jahre Mitgliedschaft mit dem Sonderabzeichen des Verbandes der Feuerwehren NRW in Gold geehrt wurden. Eine weitere Ehrung nahm Dezernatsleiter Stefan Fellmann vor: Für 35 Jahre aktiven Dienst erhielt Unterbrandmeister Jürgen Drüke das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen in Gold. Mit großem Dank wurde Hauptfeuerwehrmann Hermann Siebrecht verabschiedet, der nach 43 Jahren aktivem Dienst, seit 1982, in die Alters- und Ehrenabteilung übertrat. Die Entlassungsurkunde verlieh Stadtbrandinspektor Michael Dierkes. Auch mehrere Beförderungen standen auf der Tagesordnung. Waldemar Woide wurde zum Feuerwehrmann, Annabell Wiehe zur Oberfeuerwehrfrau, Marius Hesse zum Oberfeuerwehrmann, Thomas Drüke zum Unterbrandmeister und Patrick Wichmann zum Brandmeister befördert. Mit Blick in die Zukunft kündigte die Löschgruppe ein besonderes Jubiläum an: Im Jahr 2027 feiert die Feuerwehr Bosseborn ihr 100-jähriges Bestehen, gemeinsam mit dem 30-jährigen Jubiläum der Blaskapelle Bosseborn. Geplant ist eine große Geburtstagsfeier für die gesamte Dorfgemeinschaft.

Folgende Leistungsabzeichen wurden verliehen: Das Abzeichen in Bronze erhielten die Feuerwehrmänner Max Kruse und Waldemar Woide. Mit Silber wurde Oberfeuerwehrfrau Annabell Wiehe ausgezeichnet. Das Leistungsabzeichen in Gold für 25 Teilnahmen ging an Brandinspektor Thorsten Bömelburg und Unterbrandmeister Stefan Potthast. In der Löschzugführung gibt es einen Zuwachs: Thomas Drüke wurde als zusätzlicher kommissarischer stellvertretender Löschgruppenführer ernannt. Neben den Feierlichkeiten stehen außerdem wichtige Investitionen an. Das derzeitige Löschfahrzeug (LF20) aus dem Jahr 2004 muss ersetzt werden. Die Planungen für eine Neubeschaffung sollen ab Herbst 2026 beginnen. Intensiv diskutiert wurde zudem auch die Situation des Feuerwehrgerätehauses, das den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Auf Nachfrage erklärte Dezernent Stefan Fellmann, dass „auf jeden Fall etwas passieren müsse“. Die Suche nach einer Lösung gestalte sich jedoch schwierig, da derzeit kein geeignetes Grundstück zur Verfügung stehe. Ein Neubau werde geprüft, allerdings sei das bestehende Grundstück zu klein, um dort nach einem Abriss neu zu bauen.

Fotos: Bömelburg

 

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