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Samstag, 13. Januar 2018 06:50 Uhr

„Auf einen Kaffee mit…“ Jürgen Knabe, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Höxter e.V.

„Auf einen Kaffee mit…“ Jürgen Knabe, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Höxter e.V.

Höxter (TKu). Seit 15 Jahren steht Jürgen Knabe nun schon an der Spitze der Werbegemeinschaft, die sich in den 70er Jahren zur Förderung des heimischen Handels, Verkehrs und Gewerbes im Stadtgebiet Höxter gegründet hat und mittlerweile 93 Mitglieder zählt. Bevor er den Vorsitz übernommen hat, war er seit 1996 im Vorstand als Schriftführer, Beisitzer, und als zweiter Vorsitzender aktiv. Jürgen Knabe ist hauptberuflich als kaufmännischer Angestellter bei der Neuen Westfälischen Zeitung in Höxter tätig. Geboren ist Knabe in Höxter und in Boffzen aufgewachsen. Seit mehr als 30 Jahren wohnt er im Stadtgebiet Höxter und seit 2002 in der „schönen Ortschaft Lütmarsen“, wie er sagt. Mit seiner Frau ist der 59-Jährige seit 27 Jahren zusammen. Sie hat eine Tochter aus erster Ehe. Der Rückhalt seiner kleinen Familie und der Kontakt zu Freunden ist Knabe sehr wichtig. In der Werbegemeinschaft und speziell als Vorsitzender gibt es immer viel zu tun: „Das Amt des Vorsitzenden ist ein Ehrenamt, das einen ganzjährig beschäftigt. Lange vor unseren Veranstaltungen ist immer viel Vorarbeit erforderlich. Und die Vorbereitungen für das nächste Höxteraner Frühlingsfest laufen derzeit bereits auf Hochtouren“, sagt Jürgen Knabe. Nach dem „Höxteraner Frühling“ habe man wieder etwas Luft.

Dann gibt es eine Veranstaltungspause in der allerdings andere organisatorische Dinge und Vorplanungen erledigt werden müssen, ehe dann im Herbst und Winter wieder vier weitere Veranstaltungen anstehen“, sagt der Vorsitzende. Das Ehrenamt habe zwei Seiten, es bringe zum einem Freude aber auch Stress mit sich. Jürgen Knabe ist deshalb froh, dass er sehr gute Vorstandskolleginnen und Vorstandskollegen sowie einen hoch motivierten Aktionsausschuss hinter sich weiß. Einen hervorragenden Job machen laut Knabe auch die ehrenamtlich arbeitenden Marktmeister. Bei der Arbeit für die Werbegemeinschaft Höxter zählt für den 59-Jährigen in erster Linie die Arbeit für die Einwohner und Besucher Höxters und natürlich auch für den Handel. Für Jedermann Offensichtlich zeige sich das bei den Stadtfesten und Veranstaltungen wie z.B. Einkaufen im Lichterglanz. Es sei schön zu sehen, wenn viele Menschen in Höxter bei den Veranstaltungen der Werbegemeinschaft in der Stadt und auf dem „Kommunikationszentrum Marktplatz“ zusammenkommen, kommunizieren und dabei Spaß haben, sagt Knabe. Den Höxteraner Einzelhandel sieht er derzeit gut aufgestellt, seine Stärken lägen in einem guten Warenmix. In den letzten Jahren seien neue Geschäfte hinzugekommen - Tendenz steigend. Der Wochenmarkt sei ein guter Frequenzbringer, diesen habe die Werbegemeinschaft vor ca. 35 Jahren ins Leben gerufen. Seit einigen Jahren hat die Organisation des Wochenmarktes die Stadtverwaltung übernommen. Der Onlinehandel nimmt stetig an Fahrt auf. Hierauf müsse sich der stationäre Handel einstellen. Das „A und O“ im stationären Handel bleibe jedoch eine gute kompetente Beratung und der Service vor Ort. Einige Mitgliedsbetriebe der Werbegemeinschaft haben sich laut Knabe auf die veränderten Rahmenbedingungen eingestellt und beteiligen sich parallel auch am Onlinehandel.

Höxter wird oftmals schlecht geredet - das sieht Jürgen Knabe anders. Höxter habe viel zu bieten. „Das wird einem besonders bewusst, wenn man mit Besuchern von außerhalb durch die Stadt geht und hört, wie schön es bei uns ist“, sagt Jürgen Knabe. Auf die Frage, ob er ein Lokalpatriot sei, antwortet Knabe: „Lokalpatriotismus geht mir zu weit aber ich lebe sehr gerne hier“. In Höxter gibt es nach Meinung des Vorsitzenden aber auch Verbesserungspotenzial: Das Straßenpflaster in der Innenstadt sei suboptimal. In Puncto Weserbrücke Höxter müsse schnellstens etwas passieren, spätestens nach der Freibadsanierung müsse die Tonnagenbeschränkung wieder aufgehoben werden, auch wegen des Campingplatzes. Ebenfalls Optimierungsbedarf habe aus seiner Sicht die Beschilderungen und Kennzeichnungen am Weserradweg sowie die Vermarktung des Weltkulturerbes Corvey, sagt Knabe. Der Marktplatz befindet sich gerade in der zweiten Umbauphase. Auf die Marktplatzsanierung habe auch die Werbegemeinschaft Höxter lange gewartet. Nun ist Knabe allerdings froh, dass die Umgestaltung vollzogen wurde und auch der Weihnachtsmarkt davon profitiert hat. Schon in diesem Jahr solle die volle Beleuchtung dort wieder erstrahlen, das muss das Ziel sein. Hierauf sollte mit allen Mittel hingearbeitet werden, so Knabe abschließend.

Foto: Thomas Kube

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